Donnerstag, 25. Dezember 2014

Mein November 2014


Gesehen
Die Basler Herbstmesse – immer wieder ein Highlight.
Ermatingen, ein hübsches Örtchen am Wasser.
Den ersten Zahn.
Den Weihnachtsmarkt in Aesch.

Gelernt
Wenn man die Wäsche aufhängt anstatt im Tumbler zu trocknen, wird sie zwar hart wie ein Brett, ist dann aber auch so flach wie ein solches.

Gemacht
Dem Mann zum ersten Mal die Haare geschnitten. Also eigentlich überhaupt irgendwem zum ersten Mal die Haare geschnitten.
Wieder mal Wäsche aufgehängt, weil der Tumbler (auch noch!) kaputt gegangen ist.
Das neue Auto abgeholt :)
Das alte Auto verabschiedet :(
Mit der Schwester in der Schmiedstube gegessen.
Die Lust am Fleisch verloren.
Meine erste AHV-Arbeitgeber-Kontrolle mit Bravur bestanden.
Meine Häkeldecke fertig.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Mein Oktober 2014


Gesehen
Wie der Geschirrspüler und der Kühlschrank ersetzt wird – nach nur 8 Jahren :(
Lindsey Sterling, die Hüpfdohle, mit einer Wahnsinnsshow im Hallenstadion.

Gelernt
Pfister ist ein altes Wort für Bäcker.

Gemacht
Mit der kleinen Maus die Elki Waldspielgruppe besucht und viel Spass gehabt.
Frauenabend.
Im Zoo mit der erweiterten Familie die Tiere bestaunt.
Wieder ein paar Sachen über Ricardo verkauft.
Mal wieder Onlinenews geschrieben.
Zwei Kinder ausgeliehen und dann mit allen vieren den Spielplatz unsicher gemacht.
Meine erste Yogastunde unterrichtet.
Die Schrankrückseite gestrichen.

Montag, 15. Dezember 2014

Das Montagsmenü macht Weihnachtspause

Fleissige Blogleser haben es bereits gemerkt, im Dezember haben wir uns vor allem Weihnachtsgebäck und Lebkuchen verschrieben. Das Montagsmenü macht Weihnachtspause und kommt im Januar in voller Frische wieder zurück! :)

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Wird's erstmal publik, passiert plötzlich etwas...


Die Migros ist leider nicht die einzige Firma, bei welcher der Titel zutrifft, aber (bei mir) grad das aktuellste Beispiel. Ihr erinnert euch bestimmt, dass ich vor ganz langer Zeit dem Leiter Cumulus eine E-Mail geschrieben hatte, aber ausser der Eingangsbestätigung keine Antwort bekam. Nun, da ich darüber gebloggt hatte, war es ein leichtes, meinen Blogpost auf der Facebook-Seite der Migros zu teilen und siehe da – plötzlich wollte man sich der Sache doch annehmen.

Ein paar Tage später erhielt ich von der Migros einen Brief mit dem Betreff "Ihr Anruf auf die Cumulus-Infoline" (Ah ja? Daran kann ich mich nicht erinnern). Im Text dann: "Wie versprochen, senden wir Ihnen anbei Cumulus-Bons im Wert von 10 Fr." (Also eigentlich hatte mir das niemand versprochen). Für weitere Fragen könnte ich, gemäss Brief, nochmals eine E-Mail schreiben oder auf die Cumulus-Infoline anrufen. Ich glaube, ich lasse es bleiben und freue mich einfach über die 10 Stutz, die ich indirekt mit meinem Blog verdient habe ;) Danke Migros!

Montag, 24. November 2014

Montagsmenü 50: Herbstliche Pasta


Das Rezept für 4 Personen

2
Schalotten
300gChampignons
150gEierschwämme
1/2Bd.Rosmarin
350gTeigwaren
50gHaselnüsse
1ELOlivenöl
3/4TLSalz


wenig Pfeffer
1ELWeissweinessig
100gGruyère

1. Schalotten fein hacken, Pilze in Stücke, Rosmarin fein schneiden.

2. Teigwaren im Salzwasser al dente kochen, ca. 2 dl Kochwasser beiseite stellen, abtropfen. Haselnüsse hobeln, mit den Schalotten im warmen Öl andämpfen, Pilze beigeben, etwa 5 Minuten braten, würzen.

3. Essig und beiseite gestelltes Kochwasser beigeben, über den Teigwaren anrichten. Käse darüber reiben, Rosmarin darüber streuen.

(Rezept aus Betty Bossi)

So habe ich gekocht
Fürs Hobeln von Haselnüssen habe ich keine Zeit – von der fehlenden Geduld mal ganz zu schweigen. Ich habe die Haselnüsse deshalb im Mörser grob zerkleinert. Sonst habe ich mich misstrauisch ans Rezept gehalten.

Das meinen Mann und Kind
Der Mann konnte sich erfolgreich drücken (sogar vor den Resten). Die Kleine hat beim Kochen grossartig erzählt, dass sie Pilze mag und hat dann zu meinem Erstaunen auch kräftig zugeschlagen.

Mein Fazit
Essig und Teigwarenwasser fand ich sehr seltsam, aber es hat wunderbar geschmeckt. Werde ich bestimmt wieder kochen (und das nächste Mal auch dem Mann vorsetzen, damit der sich mal wieder überzeugen kann, dass Pilze eingentlich gut sind).



Montag, 17. November 2014

Montagsmenü 49: Ragout


Das Rezept für 4 Personen

1-2ELÖl
400gRagout/Voressen
1
Bratengarnitur
1ELMehl
3-4dlWasser
1TLSalz oder Bouillon


wenig Pfeffer, Rosmarin

1. Öl erhitzen, Ragout auf grosse Stufe auf allen Seiten braten. Bratengarnitur vorbereiten und mitbraten.

2. Mehl darübersteuben, mittelbraun rösten. Mit Wasser ablöschen und aufkochen. Würzen und auf kleiner Stufe zugedeckt schmoren: Kalbfleisch, Kaninchenfleisch, Lammfleisch: 3/4 - 1 Stunde, Schweinefleisch: 1 - 1 1/4 Stunden, Rindfleisch 1 1/2 - 2 Stunden.

(Rezept aus Tiptopf)

So habe ich gekocht
Der Bratengarnitur haben ich – saisongerecht :) – Kürbis zugegeben. Anstelle des einen Löffels Bouillon habe ich direkt mit Bouillon abgelöscht.

Das meinen Mann und Kind
Fleisch geht immer! Mann und Kind waren happy und konnten gar nicht genug bekommen.

Mein Fazit
Mir hat's auch geschmeckt. Geht eigentlich ziemlich schnell, wenn man von der langen Kochzeit absieht :)



Montag, 10. November 2014

Montagsmenü 48: Marronisuppe


Das Rezept für 4 Personen

3gSchalotten
400gtiefgekühlte Marroni
1ELButter
2ELZucker
1lGemüsebouillon
2 1/2dlRahm


Salz, Pfeffer
1Bdglattblättrige Petersilie
2Msp.Cayennepfeffer
1
Rüebli

1. Schalotten grob schneiden, mit den Marroni in der warmen Butter andämpfen. Zucker beigeben, etwa 3 Minuten mitdämpfen.

2. Bouillon dazugiessen, aufkochen, Hitze reduzieren, zugedeckt etwa 20 Minuten weich köcheln. Die Hälfte des Rahms dazugiessen, Suppe pürieren, würzen.

3. Petersilie fein schneiden, mit dem restlichen Rahm und dem Cayennepfeffer halbsteif schlagen, darauf verteilen. Rüebli in feine Streifen schneiden, damit garnieren.

Vor- und Zubereitungszeit etwa 30 Minuten.

(Rezept aus Betty Bossi)

So habe ich gekocht
Nach Rezept, allerdings habe ich aus Rücksicht auf Mann und Kind nur eine Messerspitze Cayennepfeffer genommen.

Das meinen Mann und Kind
Dem Mann hat's einigermassen geschmeckt, die Tochter hat zwar mit dem Suppenlöffeln noch etwas Probleme, die Suppe selbst hat ihr aber gepasst.

Mein Fazit
Ich hatte wohl zu viel erwartet und war dann ein bisschen enttäuscht. Vor allem war mir die Suppe zu dünn, das nächste Mal werde ich wohl nur 8 dl Bouillon nehmen. Den Cayennepfeffer hat man fast nicht geschmeckt, da kann man also ruhig zwei Messerspitzen nehmen.



Donnerstag, 6. November 2014

Das mit der Mail klappt leider nicht immer...


Vor einiger Zeit hat bei uns in der Nähe der Migros umgebaut und die eine von zwei Filialen in unserem Wohnort wurde für ein paar Wochen geschlossen. Nett wie die Migros ist, hat sie ihren (passendes Adjektiv hier einfügen – lokalen, zahlungskräftigen, schönen?) Kunden ein Postautoticket und eine Karte für 3-fache Cumulus-Punkte geschickt. Leider gehörten wir nicht zum erlauchten Kreis und deshalb hatte ich mich mit einer E-Mail an den Leiter Cumulus gewandt.

Guten Tag Herr Z. 
Meine Schwiegermutter, die in W. wohnt, hat wegen des Umbaus der Migros S. B. ein Postautoticket und eine Karte für 3-fache Cumulus-Punkte erhalten. Das freut mich natürlich sehr für sie; noch mehr hätte es mich allerdings gefreut, wenn wir dies auch erhalten hätten. Wir sind sehr gute Migros-Kunden und tätigen unsere Einkäufe fast ausschliesslich in der Migros. Sehen Sie eine Möglichkeit, uns diese 3-fach-Punktekarte auch zukommen zu lassen? 
Herzlichen Dank
Tanja Schmid

Relativ prompt kam dann auch eine "Antwort":

Liebe Frau Schmid 
folgende Kontakanfrage ist bei uns eingetroffen:
Guten Tag Herr Z. [...]
Besten Dank. Die Bearbeitung Ihrer Anfrage kann einige Tage dauern. Wir danken für Ihr Verständnis. 
Freundliche Grüsse
Ihr Cumulus-Infoline-Team

Meine E-Mail hatte ich am 30. Juni losgeschickt. Am gleichen Tag kam die automatische Antwort. Seit dann herrscht leider Funkstille... (Eigentlich hätte mir eigentlich schon bei der Absenderadresse auffallen können, dass ich mit nichts mehr rechnen muss: NoReply@migros.ch)


Montag, 3. November 2014

Montagsmenü 47: Wirz-Gratin mit Couscous


Das Rezept für 4 Personen

75gSpeckwürfeli


Bratbutter zum Anbraten
300gHackfleisch
1/2ELMehl
1/2TLSalz


wenig Pfeffer
1
Zwiebel, fein gehackt
1/2Bdglattblättrige Petersilie, fein geschnitten
1ELgrobkörniger Senf
200gCouscous
300gWirz, Strunk entfernt, in ca. 1 cm breiten Streifen
1dlRahm
1/2TLSalz


wenig Pfeffer


Butterflöckli
1ELglattblättrige Petersilie, fein geschnitten

1. Speckwürfeli in einer Bratpfanne langsam knusprig braten, herausnehmen. Bratfett auftupfen. Wenig Bratbutter in derselben Bratpfanne heiss werden lassen, Fleisch portionenweise beigeben, mit Mehl bestäuben und je 3 Minuten anbraten, herausnehmen, in eine Schüssel geben, würzen.

2. Hitze reduzieren, Bratfett auftupfen, evtl. wenig Bratbutter beigeben. Zwiebel und Petersilie andämpfen. Senf und 1,5 dl Wasser beigeben, aufkochen, Hitze reduzieren. Fleisch wieder beigeben, zugedeckt etwa 10 Minuten köcheln, beiseitestellen.

3. Couscous und Wirz in eine Schüssel geben, 5 dl siedendes Salzwasser darübergiessen, zugedeckt etwa 5 Minuten stehen lassen. Rahm daruntermischen, würzen. Wirz-Couscous abwechslungsweise mit dem Fleisch in die vorbereitete Gratinform füllen. Butterflöckli darauf verteilen.

4. Backen: Etwa 30 Minuten in der Mitte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens. Vor dem Servieren Petersilie darüberstreuen.

Vor- und Zubereitungszeit etwa 30 Minuten, backen ca. 30 Min.

(Rezept aus Schweizer Illustrierte)

So habe ich gekocht
Bis auf das hin und her mit Bratfett beigeben, auftupfen und wieder beigeben, habe ich mich brav ans Rezept gehalten.

Das meinen Mann und Kind
Die Kleine steht auf Couscous und hat grosszügig zugeschlagen. Dem Mann war es mal wieder zu viel Gemüse.

Mein Fazit
Mir hat's gut geschmeckt, ich könnte mir vorstellen, dass das auch mit anderem Gemüse oder ohne Fleisch gut funktioniert.



Donnerstag, 30. Oktober 2014

Montagsmenü goes Radiolino.ch


Wenn ihr das nächste Mal ein Montagsmenü kochen wollt, aber eure Kinder euch am Rockzipfel hangen, habe ich jetzt die ultimative Lösung für euch: Schaltet ihnen Radiolino.ch ein. Das "grosse Radio für kleine Ohren" spielt während 24 Stunden Kinderlieder, Geschichten, Hitparaden-Songs oder sanfte Musik für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren (und deren Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten).

Auf der Webseite gibt es ausserdem Ausflugs-, Bastel- und Filmtipps sowie Rezepte. Und hier kommt das Montagsmenü ins Spiel: Das erscheint jetzt nämlich jeden Montag auf Radiolino.ch. Juhuuu! In dem Sinne herzlich willkommen liebe Leser von Radiolino.ch!

Montag, 27. Oktober 2014

Montagsmenü 46: Rehschnitzel mit Kürbisschnee


Das Rezept für 4 Personen

1kgKürbis (z. B. Butternut)
800gmehlig kochende Kartoffeln
1
Knoblauchzehe
2ELOlivenöl
1TLSalz
1ELOlivenöl
8
Rehschnitzel
1/2TLSalz


wenig Pfeffer
2dlFleischbouillon
1dlRahm
2ELBrombeerkonfitüre

1. Kürbis und Kartoffeln mit der Schale in Stücke schneiden. Knoblauch dazupressen, Öl und Salz beigeben, mischen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen.

2. Backen: Etwa 30 Minuten in der Mitte des vorgeheizten Ofens. Kürbis und Kartoffeln durch das Passevite portionenweise in eine Pfanne treiben, warm stellen.

3. Öl in einer Bratpfanne heiss werden lassen. Rehschnitzel portionenweise beidseitig je etwa 2 Minuten braten, herausnehmen, würzen. Bouillon und Rahm in dieselbe Pfanne giessen, etwa 10 Minuten köcheln, Konfitüre darunterrühren. Fleisch wieder beigeben, nur noch heiss werden lassen.

Vor- und Zubereitungszeit etwa 30 Minuten, backen ca. 30 Min.

(Rezept aus Betty Bossi)

So habe ich gekocht
Ich hatte einen Kürbis mit superharter Schale und habe den darum geschält. Brombeerkonfi hatte ich grad keine zur Hand, deshalb habe ich mit Preiselbeerkonfi gekocht.

Das meinen Mann und Kind
Der Kürbisschnee kam einigermassen an, mit dem Reh konnte ich bei den beiden allerdings nicht punkten. Der Untertitel des Rezeptes "Ein bisschen Wild im Alltag schadet nie" hat sich also leider nicht bestätigt.

Mein Fazit
Ich mag Wild :) Entsprechend hat mir das Reh auch gut geschmeckt. Die Sauce war spannend, leider hätte ich wohl Vollrahm nehmen sollen, so (mit Halbrahm) wurde die Sauce etwas dünn. Der Kürbisschnee war interessant, er hat ein bisschen nach Marroni geschmeckt. Muss aber nicht unbedingt wieder sein ;)



Donnerstag, 23. Oktober 2014

Zufall oder Kundenverarschung?

Letztes Jahr waren wir längere Zeit im Ausland (fleissige Blogleser wissen davon :)) und haben deshalb unsere Post zu meinen Eltern umleiten lassen. Natürlich haben wir beim Auftrag angegeben, dass Pakete retourniert (und nicht kostenpflichtig umgeleitet) werden. Drei Mal dürft ihr raten, was passiert ist: Natürlich hat die liebe Post ein Paket weitergeschickt und meine Eltern mussten dafür bezahlen. Bei der Nachfrage ergab sich, dass wohl ein Fehler bei der Erfassung des Auftrages passiert sein musste. So weit, so Post.

Nun sind wir vor einem Monat umgezogen und haben eine Weiterleitung für die Post bestellt und bezahlt. Auch hier haben wir geschrieben (im Internet, sonst wäre es noch teurer gewesen), dass Pakete NICHT weitergeleitet werden sollen. Und was passiert? Es wurde wieder ein Paket weitergeleitet. Als ich bei der Pöstlerin, die das Paket ablieferte, nachfragte, meinte diese, dass es wohl einen Fehler bei der Erfassung gegeben hätte (Ah ja? Kommt mir doch bekannt vor...) und ich doch am besten bei der Post nachfragen solle. Ob sie mir die Nummer direkt aufs Paket schreiben soll? So viel Kundenservice habe ich natürlich dankbar angenommen.

Heute dann habe ich da angerufen. "Nanananaanaanaaaaa" klang mir der Anrufsortierautomat entgegen. 1 für Deutsch, 2 wenn es nicht um die Geschäftsnummer geht, von der ich anrufe. Äh Moment... Nach kurzem googeln habe ich dann festgestellt, dass mir die nette Pöstlerin die Nummer der Swisscom draufgeschrieben hat (stecken die unter einer Decke?). Als ich dann schliesslich bei der Post ankam (1 für Deutsch, 3 für andere Anliegen, 3 für Um- und Weiterleitungen; dann noch etwa 3 Minuten warten, weil alle besetzt sind), erklärte mir die leider nicht so nette Dame, dass sie das aufschreiben würde.
Ich: "Also ich gehe davon aus, dass Sie mir das Geld dann zurückgeben?"
Die leider nicht so nette Dame: "Dazu habe ich keine Befugnis, ich werde Ihr Anliegen an den Zustelldienst weiterleiten."
Ich: "Ich hatte gehofft, dass ich das Problem mit einem Telefonat aus der Welt schaffen kann."
D.l.n.s.n.D.: "So einfach geht das leider nicht. Wir müssen zuerst herausfinden, wieso der Zustelldienst das Paket trotzdem weitergeleitet hat."
Ich: "Das ist aber nicht mein Problem wie Sie das intern lösen. Können Sie bitte einfach veranlassen, das künftig keine Pakete mehr weitergeleitet werden, so wie wir das bestellt haben und dass ich die sieben Franken zurück erhalte? Ich hatte gehofft, dass ich da nicht wieder drei Mal anrufen muss bis das klappt."
D.l.n.s.n.D.: "Leider geht das nicht so schnell. Ich habe keine Befugnis, Ihnen das Geld einfach so zurück zu geben. Soll ich es trotzdem aufschreiben?"
Ich: "Ja klar. Ist ja Ihr Fehler und ich möchte gerne mein Geld zurück. Was passiert denn jetzt weiter, wenn Sie das aufgeschrieben haben?"
D.l.n.s.n.D.: "Also, das geht dann zum Zustelldienst und die schauen sich das dann an. Ich kann noch dazu schreiben, dass Sie die sieben Franken wieder zurück wollen. Und dann schreiben die Ihnen einen Brief."
Ich: "Aha, dann bekomme ich also einen Brief. Bis wann kann ich damit rechnen?"
D.l.n.s.n.D.: "Ja, das weiss ich auch nicht."
Ich: (In Gedanken: WTF???) "Aha ja so, die Post halt, he. Adiö merci"

Nun die Fragen an die Verschwörungstheoretiker: Was geschäften Post und Swisscom da gemeinsam? Und ist es ein Zufall, dass zwei Mal genau der gleiche Fehler passiert? Oder ist das etwa eine Masche, um an etwas mehr Geld zu kommen? Ein paar merken's ja vielleicht nicht oder denken, sie hätten die Weiterleitung doch aktiviert. Und die die's merken, sind vielleicht zu faul, um zu reklamieren? Fragen über Fragen...

Und: Wieso passieren immer mir solche Sachen? :D

Montag, 20. Oktober 2014

Montagsmenü 45: Linsentätschli


Das Rezept für 8 Stück

300grote Linsen
200gLauch, in Würfeli
2ELmilder Senf
100gMehl
1
roter Chili, entkernt, gehackt
1/2TLPaprika edelsüss
1TLSalz


wenig Pfeffer
2ELOlivenöl

1. Linsen im siedenden Wasser etwa 5 Minuten kochen, abgiessen, gut abtropfen.

2. Lauch und alle restlichen Zutaten bis und mit Pfeffer beigeben, gut mischen. Masse in 8 Portionen teilen, mit nassen Händen zu Tätschli formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Tätschli mit wenig Öl bestreichen.

3. Backen: etwa 15 Minuten in der oberen Hälfte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, Tätschli mit dem restlichen Öl bestreichen.

Vor- und Zubereitungszeit etwa 20 Minuten, backen ca. 15 Min.

(Rezept aus LandLiebe)

So habe ich gekocht
Anstatt des Chilis habe ich die kinderfreundlichen Peperoni Ramiro verwendet. Dazu habe ich Joghurt mit Pfefferminze (fein gehackt) serviert.

Das meinen Mann und Kind
Die Tochter mochte die Tätschli, dem Mann fehlte das Fleisch. Seinen Vorschlag: die Linsentätschli zu gegrilltem Fleisch essen.

Mein Fazit
Mir hat's gut geschmeckt, die Idee vom Mann fand ich allerdings nicht dumm. Schmeckt sicher auch als Beilage zu saftigen Spareribs.



Donnerstag, 16. Oktober 2014

Manchmal lohnt sich das Schreiben einer E-Mail :)


Von: Tanja Schmid 
Gesendet: Montag, 6. Oktober 2014 17:28
An: mtopline
Betreff: Butterdose, Riss im Deckel
Guten Tag
Ich habe eine Topline Butterdose und nun einen Riss im Deckel. Fällt das auch unter die Garantie oder nicht?
Vielen Dank für Ihre Auskunft.
Herzliche Grüsse
Tanja Schmid



Und dann die erfreuliche Antwort: 

Von: K. J. 
Gesendet: Dienstag, 7. Oktober 2014 22:03 
An: Tanja Schmid 
Betreff: AW: Butterdose, Riss im Deckel 
Sehr geehrte Frau Schmid
Vielen Dank für Ihre Anfrage.Es kommt ganz darauf an, wie es zum Riss des Deckels kam. Geschieht dies durch Eigenverschulden oder auch durch zu Boden fallen, dann fällt dies nicht unter Garantie.
Leider ist es nicht möglich, Ersatzteile zu kaufen, da wir nicht darauf ausgerichtet sind, kleine Mengen zu verrechnen. Wir senden nur im Garantiefall Ersatz. Gerne möchten wir Ihnen aber einen neuen Deckel gratis schicken. Sie erhalten diesen in der nächsten Woche. 
Ich danke Ihnen für Ihre Anfrage und stehe Ihnen bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung. 
Freundliche Grüsse
J.K.
Vertrieb Schweiz
M-topline Ersatzteilservice

Montag, 13. Oktober 2014

Montagsmenü 44: Älpler-Polenta


Das Rezept für 4 Personen

1ELButter
1
Knoblauchzehe, fein geschnitten
2
Broccoli (ca. 700 g), in Röschen
1/2TLSalz
1dlWasser
8dlGemüsebouillon
5dlMilch
300gmittelfeiner Maisgriess (4 Min.)
200gBergkäse, gerieben


Salz, Pfeffer
2ELWeissmehl
1/4TLMuskat
3ELButter
1
Zwiebel, in Ringen
2
Prisen Salz
2ELPetersilie, fein geschnitten

1. Butter erwärmen, Knoblauch und Broccoli etwa 5 Minuten andämpfen, salzen. Wasser dazugiessen, zugedeckt etwa 5 Minuten köcheln, herausnehmen. Bouillon und Milch in derselben Pfanne aufkochen, Maisgriess einrühren, unter Rühren bei kleinster Hitze etwa 2 Minuten köcheln. Gemüse wieder beigeben, Polenta etwa 2 Minuten zu einem dicken Brei fertig köcheln. Käse daruntermischen, würzen.

2. Mehl und Muskat mischen. Zwiebeln darin wenden, überschüssiges Mehl abschütteln. Butter in einer beschichteten Bratpfanne erwärmen, Zwiebelringe portionenweise bei mittlerer Hitze etwa 6 Minuten knusprig braten, salzen. Auf Haushaltpapier abtropfen. Polenta anrichten, Zwiebelringe und Petersilie darauf verteilen.

Vor- und Zubereitungszeit etwa 30 Minuten

(Rezept aus Coopzeitung)

So habe ich gekocht
Genau nach Rezept. Wie die das allerdings in 30 Minuten geschafft haben, ist mir schleierhaft. So lange habe ich nur schon gebraucht, um den ganzen Käse zu reiben.

Das meinen Mann und Kind
Die Maus hat drei Teller gegessen. Beim ersten mochte sie den Broccoli (auch "Baum" genannt), dafür die Zwiebeln nicht. Bei den beiden anderen Teller hat sich das jeweils umgedreht. Der Mann war begeistert (kein Wunder, bei der Menge Käse...).

Mein Fazit
Mich hat's nicht vom Stuhl gehauen. Ist halt Polenta mit Broccoli und vieeeeeeel Käse. Dem Kind hat's aber geschmeckt, und die "Baumstiele" hat sie zum Apéro gegessen. Achtung, das Gericht heisst Älper-Polenta – und genau so sind auch die Portionen bemessen. Wer nicht den ganzen Tag auf der Alp rumklettert, kann getrost etwas weniger kochen.



Donnerstag, 9. Oktober 2014

Mein September 2014


Gesehen
Achtung Schwiiz im Casinotheater Winterthur.
Die Turnhalle und der Singsaal vom Schulhaus Lindenhof.

Gelernt
Dass Fischkochen eigentlich ganz einfach ist und eigentlich auch immer schmeckt (dank einem Fischkochkurs von Coop :)).

Gemacht
Gezügelt. Oder besser Speed-Moving.
Eine Woche in einem Familienhotel verbracht und festgestellt, dass wir dafür wohl zu hohe Ansprüche haben.
Beim Kaffeetrinken meine Wunschdomain erhalten :)
Mit dem Gotti und dem Gotti-Assistenten Geburtstag nachgefeiert.
Ganz viel gesungen und viele Kinderliedli und Verse gelernt.
Mal wieder ein paar Onlinenews geschrieben.

Gehört
"Ich hoffe, dass sie jetzt funktioniert!" Nein, auch beim zweiten Mal nicht – 2 Wochen ohne Geschirrspüler...

Montag, 6. Oktober 2014

Mein August 2014


Gesehen
Viele, viele, vieeeele Leute am Nacht Cafe 2014.
Fotos der Hochzeit einer lieben Freundin am anderen Ende der Welt (leider ohne uns).

Gelernt
Zerbrochene Trinkgläser darf man darum nicht ins Altglas werfen, weil sie Blei enthalten (das macht sie klarer und gibt einen schöneren Klang beim Anstossen).
Wenn man Leute bei Google+ hinzufügt, heisst das cerceln.
Tricks und Kniffs zu Google Adwords.

Gelesen
Charlotte Link – Die Sünde der Engel
Marlo Morgan – Traumfänger

Gemacht
Zum Nationalfeiertag den Balkon beflaggt (wie von der Stadt gewünscht :)).
Den zweiten Geburtstag der Maus gefeiert.
Eine Woche lang ganz viel Yoga und meditiert und genossen.
Viele schöne Geburtstage von vielen lieben Leuten gefeiert (August ist ja _der_ Geburtstagsmonat überhaupt!).
Grilliert.
Gepackt, gepackt und nochmals gepackt. Und mich ein bisschen geärgert, dass sich der Zügeltermin verschoben hat.
IKEA-Mittelgrosseinkauf.

Montagsmenü 43: Hörnli-Rösti


Das Rezept für 4 Personen

300gHörnli
1/2ELBratbutter
200gSchinken in Tranchen, in Stücken
500gZucchini, grob gerieben
1/2TLSalz


wenig Pfeffer
120gHalbhartkäse, grob gerieben
3ELPetersilie, fein geschnitten
1dlHalbrahm
3
Eier
1/2TLSalz


wenig Pfeffer

1. Hörnli im siedenden Salzwasser knapp al dente kochen, abtropfen, beiseitestellen. Bratbutter in einer Bratpfanne heiss werden lassen. Schinken etwa 3 Minuten knusprig braten, herausnehmen. Zucchini in dieselbe Pfanne geben, würzen, etwa 5 Minuten andämpfen. Die entstandene Flüssigkeit soll vollständig verdampfen. Beiseitegestellte Hörnli, Käse und Petersilie zu den Zucchini geben, mischen.

2. Guss: Rahm und Eier verrühren, würzen, Guss über die Hörnli giessen, Hörnli-Rösti zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten fest werden lassen. Deckel entfernen, etwa 5 Minuten weiterbraten. Hörnli-Rösti mit einer Bratschaufel am Rand sorgfältig lösen, auf einen grossen Teller stürzen. Wenig Bratbutter beigeben, zurück in die Pfanne gleiten lassen, offen etwa 10 Minuten fertig braten.

Vor- und Zubereitungszeit etwa 55 Minuten

(Rezept aus Coopzeitung)

So habe ich gekocht
Habe vergessen Hörnli zu kaufen, deshalb musste andere Pasta herhalten. Und mein Schinken war selbst nach 10 Minuten noch nicht wirklich knusprig, ich hab' ihn dann aber befreit. Wieso der im Rezept dann plötzlich verschwindet, habe ich nicht verstanden. Ich habe ihn deshalb mit den beiseitegestellten Hörnli und allem anderen gemischt. Äh ja, das mit dem Stürzen und so...

Das meinen Mann und Kind
Denen hat's geschmeckt. (Mehr aber auch nicht, ist jetzt nicht so ein Wahnsinnsmenü, deshalb gab's auch kein grosses Lob ;))

Mein Fazit
War ganz ok. Aber das nächste Mal backe ich den Hörnliauflauf wieder im Ofen (weil eigentlich ist es ja nichts anderes als ein Auflauf). Dann habe ich auch das Theater mit dem Stürzen nicht :D



Montag, 22. September 2014

Montagsmenü 42: Kürbis-Kartoffel-Stampf mit Pilzen


Das Rezept für 4 Personen

800gmehligkochende Kartoffeln
600gKürbis (gerüstet gewogen), z. B. Butternuss


Salz
2ELButter
0,5dlRahm


Pfeffer, Muskatnuss
1/4
Bund Thymian
1/4
Bund glattblättrige Petersilie
1
Frühlingszwiebel
3ELKürbiskerne
250ggemischte Pilze, z. B. Steinpilze, Eierschwämme
2ELBratbutter
2ELKürbiskernöl


Green-Power-Sprossen

1. Kartoffeln und Kürbis in grobe Würfel schneiden. In reichlich Salzwasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgiessen und gut abtropfen lassen. Gemüse zurück in die Pfanne geben und bei kleiner Hitze ausdampfen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken. Butter und Rahm zum Stamp geben und verrühren. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Stampf warm stellen.

2. Kräuter hacken und Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Kürbiskerne ohne Fett in einer Bratpfanne rösten, salzen und auskühlen lassen. Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Bratbutter in einer grossen Bratpfanne erhitzen. Pilze etwa 2 Minuten lang bei grosser Hitze anbraten. Kräuter und Frühlingszwiebel dazugeben. Pilze mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Kürbiskernen auf dem Kürbis-Kartoffel-Stampf anrichten. Mit Kürbiskernöl beträufeln und mit Sprossen garnieren.

Zubereitungszeit 40 Minuten

(Rezept aus Coopzeitung)

So habe ich gekocht
Ich bin nicht so ein Fan von Gemüse im Wasser ertränken, deshalb habe ich die Kartoffeln und den Kürbis gedämpft. Weil ich keine Frühlingszwiebel hatte, habe ich etwas Lauch genommen. Und weil plötzlich alles schnell gehen musste, gingen die Kürbiskerne und das Kürbiskernöl vergessen.

Das meinen Mann und Kind
Die kleine Dame hat einen grossen Bogen um Pilze und Sprossen gemacht, vom Stampf konnte sie aber fast nicht genug bekommen. Der Mann war sich noch am Erholen von einer Darmgrippe und hatte deshalb eine gute Ausrede, auf die Pilze zu verzichten. Den Stampf mochte er aber auch sehr.

Mein Fazit
Währschaftes Menü, das Lust auf Herbst macht :)



Montag, 1. September 2014

Montagsmenü 41: Auberginenroulade mit Fetakäse


 Das Rezept für 2 Personen

1
grosse Aubergine
1
Knoblauchzehe
50mlOlivenöl


Salz und Pfeffer
2-3ELgehackte Kräuter wie Rosmarin, glatte Petersilie, Basilikum
100gFetakäse
10
Zahnstocher

1. Aus der Aubergine 10 flache Scheiben schneiden. Den Rest der Aubergine in feine Würfel schneiden. Knoblauch zum Öl pressen. Die Auberginenscheiben in einer Grillpfanne ohne Fett von beiden Seiten goldbraun braten. Noch warm mit Olivenöl bestreichen, salzen und pfeffern.

2. Die klein geschnittenen Auberginenresten im restlichen Öl für etwa 5 Minuten dünsten und anschliessend pürieren. Mit den Kräutern mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Den Fetakäse in 10 Stängel schneiden. Je ein Stück Käse unten auf die Auberginenscheibe legen. Etwas von der Kräuter-Auberginenmasse darauf geben und die Aubergine aufrollen. Mit einem Zahnstocher fixieren.

(Rezept aus der Biokiste von Quer-beet)

So habe ich gekocht
Die (normalgrosse) Aubergine, die ich hatte, hat nur 6 Stück gegeben. Also am besten eine grosse/dicke Aubergine kaufen oder gleich zwei nehmen. Mit den beiden Aussenteilen habe ich die Würfeli für das Püree gemacht. Anstelle von normalem Pfeffer habe ich Zitronenpfeffer (Gewürzmischung aus der Migros genommen).

Das meinen Mann und Kind
Der Mann, nachdem er den ersten Bissen im Mund hatte: "Wow, das isch dr'Hammer!" Mir wäre beinahe mein Bissen im Hals steckengeblieben! Also wieder mal ein super Rezept für Auberginen-Nichtsomöger ;) Der Kleinen war es wohl zu würzig, die meinte bestimmt: "Nit gärn". Der Mann jedoch doppelte nach und meinte, das Gericht erreiche locker die Höchstpunktzahl.

Mein Fazit
Yummi, yummi! Weil der Käse kalt ist und es eine Weile dauert, bis die Rollen gemacht sind, war die Auberginenroulade schliesslich lauwarm/kalt. Hat aber gut geschmeckt! Wem das nicht passt, der müsste die Rollen wohl im Ofen noch etwas überbacken.

Mittwoch, 27. August 2014

Mein Juli 2014


Gesehen
Eine Jurte von innen.
The Life of Pi – im Open Air Kino Heimgarten.

Gelernt
Manchmal muss man Altes zerstören, damit Neues entstehen kann. Oder: wie aus einem braven Kuchen fancy Cake Pops werden.

Gelesen
Lukas Bärfuss – Koala

Gemacht
Mich im Verkaufsrausch gefühlt und mich darüber gefreut, dass Dinge, die wir nicht mehr brauchen, jetzt ein zweites Leben bekommen.
An meiner ersten Baby Shower teilgenommen.
Besucht und besucht worden.
Das Nacht Café 2014 organisiert.
In der Badi grilliert.
Mit der Maus, ihrem Cousin und ihrer Tante gebacken.
In der Jurte geschlafen.
Den Picknick-Korb vom Hotel Ambassador am Zürichsee genossen (danke für das tolle Geschenk! :)).
Den Liebling in den Grillkurs geschickt.
Etwas Neues zum häkeln geplant (und angefangen).
Den ersten von ganz vielen August-Geburtstagen vorbereitet.

Montag, 25. August 2014

Montagsmenü 40: Focaccia aromatica


 Das Rezept für 6 Personen

Teig
500gHalbweissmehl
1 1/2TLSalz
1/2TLZucker
1/2
Würfel Hefe (ca. 20 g), zerbröckelt
1ELRosmarin, fein geschnitten
3 1/4dllauwarmes Wasser
3ELOlivenöl

Belag
500gTomaten, in Stücken
2
Knoblauchzehen, gepresst
1ELOlivenöl


wenig Pfeffer
1/2TLSalz
75gParmesan
50gRucola
1ELOlivenöl
2
Prisen Fleur de Sel

1. Teig: Mehl, Salz, Zucker und Hefe in einer Schüssel mischen. Rosmarin, Wasser und Öl beigeben, mischen, zu einem weichen, glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 1 Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen.

2. Belag: Tomaten und alle Zutaten bis und mit Pfefer mischen, zugedeckt etwa 30 Minuten ziehen lassen.

3. Formen: Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, etwa 1 cm dick flach drücken. Mit den Fingern Grübchen eindrücken. Teig mit Öl bestreichen, Tomaten darauf verteilen, Fleur de Sel darüberstreuen.

4. Backen: Ungefähr 30 Minuten in der unteren Hälfte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens. Anschliessend Parmesan darüberhobeln, Rucola mit wenig Öl mischen und darauf verteilen.

Vor- und Zubereiten ca. 90 Minuten

(Rezept aus Coopzeitung)

So habe ich gekocht
Anstatt dem Halbweissmehl habe ich helles Urdinkelmehl verwendet. Fleur de Sel hatte ich grad keines zu Hause, deshalb musste das normale Salz reichen.

Das meinen Mann und Kind
Lecker, lecker, lecker :)

Mein Fazit
Hat prima geschmeckt! Die Wasserangabe ist allerdings meiner Meinung nach zu grosszügig, ich musste unmengen Mehl nachgeben, um einen geschmeidigen Teig zu bekommen – 2,5 dl würden wohl reichen.

Montag, 18. August 2014

Montagsmenü 39: Grüne Gazpacho


Das Rezept für 4 Personen

3
grüne Peperoni
4
Stangen Staudensellerie
1/2
Lattich, in Streifen geschnitten
1/2
Schlangengurke (Salatgurke)


Je 1 Handvoll glatte Petersilie, Basilikum und Minze
1
Zwiebel, gehackt
1
Knoblauchzehe, gehackt
7dlGemüsebouillon, abgekühlt
1
Becher Crème fraîche (180 g)


Grobes Meersalz, weisser und schwarzer Pfeffer

1. Die Peperoni waschen, putzen und in Würfel schneiden. Sellerie und Lattich waschen und in Streifen schneiden. Gurke schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Kräuter waschen, von den Stielen abzupfen. 1 Handvoll Peperoni und Sellerie sowie 1 Esslöffel Kräuter für die Dekoration beisteitestellen.

2. Alles Gemüse und alle Kräuter zusammen mit der Ziwebel und dem Knoblauch mit etwas Bouillon pürieren. Die restliche Bouillon beifügen. Crème fraîche unterziehen. Mit Salz und Pfeffer (vom weissen Pfeffer nur wenig verwenden) würzen. Suppe für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

3. Vor dem Servieren die Suppe auf vier Suppenschalen verteilen und mit dem beiseitegestellten Gemüse und den Kräutern bestreuen. Für noch mehr Erfrischung: Vor dem Servieren zerstossene Eiswürfel untermischen.

Zubereiten ca. 45 Minuten

(Rezept aus NZZ am Sonntag)

So habe ich gekocht
Ich habe noch eine gelbe Peperoni genommen, ist in der Farbe aber nicht aufgefallen. Sonst habe ich mich brav ans Rezept gehalten.

Das meinen Mann und Kind
Der Mann mochte die Suppe. Und das obwohl er sonst nicht wirklich Sellerie mag. Die Tochter hat drei Löffel probiert und dann entschieden "nit gärn". Allerdings hat sie die Suppe am nächsten Tag dann doch noch gemocht.

Mein Fazit
War spannend, mal auszuprobieren. Kommt wohl nicht in mein Standardkochprogramm, aber für Grüne-Smoothies-Liebhaber könnte das ein echter Hit sein ;)

Montag, 11. August 2014

Montagsmenü 38: Hackbällchen auf Gemüse


 Das Rezept für 4 Personen



je eine grosse rote, gelbe und grüne Paprikaschote
400gZucchini
2
kleine Peperoni
400gTomaten
300gZiegenkäse
1
grosse Zwiebel
2
Knoblauchzehen
2
Scheiben Toast
2
Eier
400ggemischtes Hackfleisch


Paprikapulver


Tomatenmark


Thymian, getrocknet
4ELOlivenöl


Salz, Pfeffer

1. Die Paprikaschoten waschen, halbieren, putzen und in kleine Würfel schneiden. Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Peperoni längs durchschneiden, von den Kernen befreien und in ganz feine Streifen schneiden.

2. Die Tomaten waschen, die Stielansätze herausschneiden und achteln. Den Ziegenkäse würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden.

3. Den Toast würfeln, mit den Eiern und der Hälfte des Ziegenkäses unter das Hack mengen. Mit Paprikapulver, Tomatenmark, Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Bällchen formen und in 2 EL heissem Öl etwa 5 Minuten braten. Herausnehmen und warm stellen.

4. In der Pfanne das restliche Öl erhitzen und das vorbereitete Gemüse darin etwa 10 Minuten schmoren lassen. Den restlichen Ziegenkäse zugeben und mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Auf Teller geben und die Hackbällchen darauf anrichten.

Zubereiten ca. 40 Minuten

(Rezept aus StudentInnenküche)

So habe ich gekocht
Weil ich nicht extra Toast kaufen wollte, habe ich zwei Scheiben Halbweissbrot genommen. Die Fleischmasse wurde allerdings sehr feucht, weshalb ich kräftig mit Mehl nachhelfen musste. Da auch Google mir nicht helfen konnte, was ich nun unter Paprikaschoten und Peperoni verstehen sollte, habe ich einfach 3 verschiedenfarbige Peperoni genommen.

Das meinen Mann und Kind
Für den Mann war es etwas zu viel Gemüse. Trotz dem Geissenkäse mochte er aber sowohl das Gemüse als auch die Hackbällchen. Die Tochter war nicht so wirklich scharf auf das Fleisch, dafür hat sie beim Gemüse um so mehr zugeschlagen.

Mein Fazit
War ganz ok. Mir war es fast ein bisschen zuviel der Ziege. Ziemlich aufwändig in der Herstellung für dass es nachher nicht so wahnsinnig speziell ist. Werde ich wohl nicht so schnell wieder kochen.

Montag, 28. Juli 2014

Montagsmenü 37: Apfel-Speck-Flammkuchen


Das Rezept für 4 Personen



Flammkuchenteig

Sauerrahm
1
Apfel


Speckwürfel

1. Ofen auf 200° vorheizen. Sauerrahm auf dem Teig verteilen. Apfel und Speckwürfel drüberstreuen. 12 Minuten in den Ofen.

Vorbereiten ca. 2 Minuten + 12 Minuten im Ofen

(Rezept aus Unser Menü eins)

So habe ich gekocht
Speckwürfel sehen meiner Meinung nach auf einem Flammkuchen nicht toll aus, deshalb habe ich (wie sonst auch immer) Speckstreifen genommen. Normalerweise koche ich Flammkuchen mit Zwiebeln, aber die habe ich jetzt zugunsten des Apfels weggelassen. Den Pfeffer am Schluss konnte ich mir aber nicht verkneifen.

Das meinen Mann und Kind
Die sind sowieso Flammkuchen-Fans, ihnen hat's auch mit dem Apfel geschmeckt. Regelmässige Montagsmenü-Leser wissen, wie sehr der Mann auf Käse steht, er hat deshalb sein Stück mit Reibkäse (vor dem Backen drüberstreuen!) bekommen und das sowieso geliebt.

Mein Fazit
Ich mag Flammkuchen auch sehr. Der Apfel gibt dem salzigen Rezept eine spannende Süsse. Wichtig: nicht zu viel Sauerrahm auf den Teig, sonst wirds matschig anstatt knusprig.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Gewonnen!

Wenn man gar nicht weiss, dass man an einem Wettbewerb teilgenommen hat, ist die Freude über den Gewinn um so grösser.


Das hilft dann auch dem Pöstler, den man am liebsten gelyncht hätte weil der die friedlich schlafende Tochter aus dem Mittagsschlaf geklingelt hat (und die dann wiederum brüllenderweise das Baby geweckt hat)

Montag, 21. Juli 2014

Montagsmenü 36: Tortilla mit Süsskartoffeln


 Das Rezept für 4 Personen



Bratbutter zum Braten
500gSüsskartoffeln, geschält, in ca. 2 mm dicke Scheiben gehobelt
1
Zwiebel, in ca. 2 mm dicke Ringe gehobelt
100gJungspinat
6
frische Eier
1dlRahm

wenig Muskat
1TLSalz, wenig Pfeffer

1. Wenig Bratbutter in einer beschichteten Bratpfanne (ca. 28 cm Durchmesser) warm werden lassen. Süsskartoffeln und Zwiebel beigeben, zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 8 Minuten andämpfen. Spinat daruntermischen, ca. 2 Minuten mitdämpfen.

2. Eier mit dem Rahm verklopfen, würzen, in die Pfanne giessen. Masse zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten fest, aber nicht trocken werden lassen. Einen flachen Teller auf die Pfanne legen, Tortilla auf den Teller stürzen. Wenig Bratbutter in die Pfanne geben, Tortilla zurück in die Pfanne gleiten lassen, offen ca. 5 Minuten fertig backen.

Tipp: Statt Süsskartoffeln je ca. 250 g Kartoffeln und Rüebli verwenden.

Vor- und zubereiten ca. 45 Minuten

(Rezept aus Betty Bossi – Lustvoll vegetarisch)

So habe ich gekocht
Auf die Schnelle habe ich in der Migros keinen Jungspinat genommen und habe deshalb eine Packung Jungblattsalat mitgenommen. Ich dachte, 'macht ja nix, wenn da noch anderes ausser Spinat drin ist'. Zu Hause habe ich dann festgestellt, dass in dem Jungblattsalat gar kein Spinat drin war :) Geklappt hat's aber trotzdem. Ich habe nach dem Tipp gekocht und Kartoffeln und Riebli, anstelle der Süsskartoffeln genommen.

Das meinen Mann und Kind
Ihnen hat's geschmeckt, hat aber beide nicht vom Stuhl gehauen.

Mein Fazit
Die Tortilla war ok. Mit dem Rahm etwas mastig, das nächste Mal würde ich wohl einfach Milch nehmen. Weil das ganze aber etwas langweilig geschmeckt hat, werde ich das wohl nicht so bald wieder kochen ;)



Montag, 14. Juli 2014

Montagsmenü 35: Kartoffel-Zucchetti-Gratin


Das Rezept für 4 Personen

700gfestkochende Kartoffeln
400gZucchetti, grün, gelb
200gCherrytomaten
1Bd.Basilikum


Salz, Pfeffer, Muskatnuss
50gGreyerzer am Stück

Guss
1,5dlHalbrahm
1,5dlMilch
1
Ei
2
Knoblauchzehen



1. Kartoffeln schälen und in Scheiben à ca. 2 mm schneiden. Zucchetti waschen und in Scheiben à ca. 5 mm schneiden. Cherrytomaten waschen. Basilikum waschen und gut abtropfen lassen. DIe Hälfte des Basilikum hacken. Kartoffeln, Zucchetti und gehacktes Basilikum in die Gratinform geben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, mischen. Greyerzer darüberreiben.

2. Für den Guss Halbrahm, Milch und Ei verquirlen. Knoblauch schälen und dazupressen. Guss mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Über das Gemüse giessen.

3. Backofen auf 190° C Ober- und Unterhitze einschalten. Gratin ca. 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit Gratinform mit Ofenhandschuhen aus dem Ofen nehmen, auf ein Holzbrett stellen. Cherrytomaten auf den Gratin verteilen. Form wieder vorsichtig in den Ofen schieben und den Gratin fertig backen. Mit Ofenhandschuhen herausnehmen. Mit restlichem Basilikum garnieren, servieren.

Zubereitung etwa 20 Minuten + ca. 50 Minuten backen

(Rezept aus Green Gourmet Family – Das Kochbuch für Migroskinder von heute und morgen)

So habe ich gekocht
Ich hatte grad keine gelben Zucchetti zur Hand, deshalb (und auch um noch etwas Abwechslung zu haben), habe ich noch eine gelbe Peperoni reingeschnitten. Mit dem Käse habe ich mal wieder grosszügig übertrieben.

Das meinen Mann und Kind
Den beiden hat's sehr gut geschmeckt.

Mein Fazit
Ich fand's auch super. Leider war unten in der Gratinform noch etwas Wasser, war seltsam, obwohl der Guss fest geworden ist. Falls jemand des Rätsels Lösung kennt, bitte melden :)

Donnerstag, 10. Juli 2014

Mein Juni 2014


Gesehen
Die neue Wohnung (und die supercoole Dachterasse) der liebsten Freundin.
Den Crosstrainer – mal wieder aus der Nähe.
Den bislang grössten Koalabären aus Plüsch.
Die kleine Maus, wie sie begeistert im Kinderbädchen planscht.
Nochmals eine neue Wohnung mit wundervollem Garten.
Das neue Elefantengehege im Zoo Zürich.

Gelernt
Wie man dem Mann die Haare schneidet (super Crash-Kurs, die erste Umsetzung lässt noch auf sich warten).

Gelesen
Hape Kerkeling – Ich bin dann mal weg
Paula Fox – Der Gott der Alpträume
Elli H. Radinger – Minnesota Winter
Frédéric Beigbeder – 99 Francs

Gemacht
Ein fünf Wochen altes Eichhörnchen gestreichelt (und endlich mal die Einnahmen der Benefiz-Gala den Eichhörnchen gebracht).
Den Junior getauft.
Für das Fernsehen den Experten der Masoalahalle gespielt (keine Angst – das war nur für die Hauptprobe).
Den Veloanhänger abgeholt und mit den Kleinen um den Flughafen gefahren.
Ein Auto probegefahren und gekauft.
Wieder mal an einem Casting mitgemacht.
Spontan eine Wohnung angeschaut und zugeschlagen – juhuuu.
Mal wieder gewonnen: Eine Wernli-Genussbox und einen Windeleimer.

Gehört
Wie das Feuerwerk am Luzerner Fest geknallt hat.

Montag, 7. Juli 2014

Montagsmenü 34: Gebratener Couscous mit Tofu


Das Rezept für 4 Personen

4dlGemüsebouillon
2TLHarissa
300gCouscous
1Bd.Koriander
1
Zwiebel
250gTofu nature
2ELErdnussöl
3ELPinienkerne
3ELRosinen


Salz, Pfeffer



1. Gemüsebouillon und Harissa aufkochen. Über den Couscous giessen. Couscous ca. 10 Minuten quellen lassen.

2. Koriander hacken. Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Tofu längs vierteln und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Tofu im Öl anbraten. Zwiebel beigeben und mitbraten. Pinienkerne, Rosinen und Couscous beigeben und ca. 5 Minuten weiterbraten. Korander beigeben. Mit Salz, Pfeffer und Harissa abschmecken.

Tipp: Harissa ist eine scharfe Gemüsepaste aus Tunesien. Als Ersatz kann Tabasco oder Chili verwendet werden. Vorsichtig dosieren und bei Bedarf nachwürzen.

Zubereitung etwa 20 Minuten + ca. 10 Minuten quellen lassen

(Rezept aus Green Gourmet – Das nachhaltige Kochbuch der Migros)

So habe ich gekocht
Da wir alle keinen Koriander mögen, habe ich diesen grosszügig weggelassen. Anstelle von Erdnussöl habe ich Rapsöl verwendet und die Rosinen habe ich (wie auch schon mal) durch Cranberries ersetzt. Harissa hatte ich auch keines, habe deshalb einen Löffel Tabasco genommen.

Das meinen Mann und Kind
Auf die Frage, ob's ihm schmeckt, meinte der Mann: "Mhmm." Ich konnte dann aber doch noch etwas mehr aus ihm rauskitzeln: "Leichtes, erfrischendes Sommermenü". Töchterchen hat's auch gegessen (sie mag vor allem das "Coucous"), um den Tofu hat sie dieses Mal erstaunlicherweise einen Bogen gegessen.

Mein Fazit
Schmeckt gut, mit den Tomaten zusammen war es auch nicht zu trocken (das Rezept empfiehlt gebratenes Gemüse – das kann ich mir auch vorstellen, aber dann braucht es wahrscheinlich etwas Sauce dazu). Der eine Löffel Tabasco hat gereicht (ich hatte schon Angst, dass es zu viel war), das Gericht hatte damit eine leichte, erfrischende Schärfe, wurde aber von Mann und Tochter trotzdem noch gegessen :) 



Montag, 30. Juni 2014

Montagsmenü 33: Sommerwähe


Das Rezept für 4 Personen

300gZucchini
200gTilsiter
1
rote Zwiebel
100gschwarze Oliven
1ELMajoranblättchen
3/4TLSalz


wenig Pfeffer
1
Kuchenteig (ca. 32 cm Durchmesser)
200gCrème fraîche
6
Bell-Würstli (ca. 300 g)

1. Zucchini ca. 2 mm dick hobeln, Tilsiter in Würfel, Zwiebel in Streifen schneiden. Oliven entsteinen, alles mit dem Majoran mischen, würzen.

2. Teig entrollen, mit dem Backpapier auf ein Blech (ca. 30 cm Durchmesser) ziehen. Mit einer Gabel dicht einstechen, mit Crème fraîche bestreichen. Gemüse darauf verteilen.

3. Würstli auf dem Gemüse verteilen. Etwa 35 Minuten auf der untersten Rille des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens backen.

(Rezept aus Betty Bossi)

So habe ich gekocht
Schwarze Oliven sind bei Mann und Kind nicht beliebt (und nicht mal ich mag sie richtig, wenn sie gebacken sind), deshalb habe ich sie ersatzlos gestrichen. Meine Zwiebel war weiss, nicht rot. Und weil es im Crème-fraîche-Becher nur 180 g drin hatte, habe ich 20 g weniger genommen. Wienerli kommen hier auch nicht so gut an, also habe ich sie mit Schweinswürstchen ersetzt.

Das meinen Mann und Kind
Dem Mann hat's vorzüglich geschmeckt (mit viel Käse kriegt man ihn eigentlich immer rum ;)). Das Töchterchen hat sich hauptsächlich auf die Würstchen gestürzt.

Mein Fazit
180 g Crème fraîche sind mehr als genug, mir war das ganze fast zu käsig und mastig (bei den Resten, die wir "kalt" gegessen haben, ist das allerdings nicht mehr so aufgefallen). Die Würstchen haben eine harte Schale bekommen, ich weiss nicht, ob das daran liegt, dass es nicht Wienerli waren. Jedenfalls hätte es wohl geholfen, diese nach der halben Backzeit mal zu drehen. 

Montag, 23. Juni 2014

Montagsmenü 32: Auberginenpiccata


Das Rezept für 4 Personen

600gAuberginen
3ELMehl
2
Eier
1ELRahm
4ELgeriebener Sbrinz


wenig Salz, Pfeffer
2-3ELÖl

1. Auberginen waschen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf dem Siebeinsatz knapp weich dämpfen (ca. 3 - 5 Minuten).

2. Mehl in flachen Teller geben und die Auberginenscheiben darin wenden.

3. Eier im Suppenteller verklopfen, Rahm, Sbrinz und Gewürz beigeben und mischen. Auberginenscheiben darin wenden.

4. Öl erhitzen und die Auberginenscheiben darin auf mittlerer Stufe beidseitig goldbraun braten, Bratzeit 6 - 8 Minuten.

(Rezept aus TipTopf)

So habe ich gekocht
Nach dem Rezept, allerdings war kein Sbrinz im Kühlschrank, deshalb habe ich Greyerzer genommen.

Das meinen Mann und Kind
Der Mann mag keine Auberginen. Das Rezept fand er allerdings lecker (O-Ton: "Die Aubergine schmeckt man fast nicht. Hat's da wirklich Käse drin?") – Käse hatte es wie immer nicht genug für ihn ;) Die Maus hat auswärts gegessen, wird aber noch die Resten probieren können (ich werde ihre Meinung berichten).

Mein Fazit
Mir hat's geschmeckt. Ich denke, 2 EL Mehl hätten gereicht und wahrscheinlich wäre ich auch mit einem Ei durchgekommen (gibt's da einen Trick, dass die Panade richtig dick wird?).

Donnerstag, 19. Juni 2014

Woher kommen die besten Avocados?


In der Migros kann man neuerdings auswählen, aus welchem Land man seine Avocados kaufen will (an diesem Tag im Angebot: Peru, Chile und Spanien). Umweltbewusst wie ich bin, habe ich natürlich die aus Spanien genommen.

(Ja, die Fotos wurden am gleichen Tag in der gleichen Migros geschossen.)

Montag, 16. Juni 2014

Montagsmenü 31: Gemüsepizza


Das Rezept für 4 Personen

150gCherrytomaten
2
Mozzarella à 150 g
2
kleine grüne und gelbe Zucchetti
1ELOlivenöl


Salz, Pfeffer

Pizzateig
500ghelles Urdinkelmehl
2 1/4TLSalz, ca. 15 g
20gHefe
3dlWasser, handwarm
2ELOlivenöl


Mehl zum Auswallen

1. Für den Teig Mehl und Salz mischen. In die Mitte eine Mulde drücken. Hefe im Wasser auflösen. Mit dem Öl zum Mehl in die Mulde giessen. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Mit einem feuchten Tuch zudecken. Bei Zimmertemperatur etwa eine Stunde um das Doppelte aufgehen lassen.

2. Tomaten halbieren. Mozzarella an der Röstiraffel reiben. Zucchetti längs mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Mit dem Öl vermischen und leicht salzen.

3. Backofen auf 200° C vorheizen. Teig auf wenig Mehl etwa 5 cm dick auswallen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Gemüse und Mozzarella darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pizza in der Ofenmitte 25 - 30 Minuten backen.

Zubereitung etwa 30 Minuten, Aufgehen lassen etwa 60 Minuten, Backen 25 - 30 Minuten

(Rezept aus Green Gourmet – Das nachhaltige Kochbuch der Migros)

So habe ich gekocht
Genau nach Rezept. Das Mischen des Belags war aber etwas unpraktisch, das nächste Mal werde ich einfach alles auf dem Teig verteilen.

Das meinen Mann und Kind
Der Mann war erstaunlich begeistert und meinte, ich könne das wieder mal kochen (und er würde dann auch nicht Nein sagen zu etwas Schinken auf der Pizza ;)). Die Tochter ass abwechslungsweise mal den Belag und mal den Teig.

Mein Fazit
War gut, das nächste Mal werde ich wohl noch etwas anderes Gemüse (und vielleicht auch etwas Schinken) drauf packen :)



Montag, 9. Juni 2014

Montagsrezept 30: Hackfleischtaschen

 

Das Rezept für 8 Stück

Teig
350gHalbweissmehl
1TLSalz
1/2
Würfel Hefe (ca. 20 g), zerbröckelt
2ELOlivenöl
2 1/4dllauwarmes Wasser

Füllung
1ELErdnussöl
400gHackfleisch (Rind)
120gChampignons, in Scheibchen
1
kleine gelbe Peperoni (ca. 150 g), in Würfeli
1
Zwiebel, fein gehackt
2
Knoblauchzehen, gepresst
1/2ELTomatenpüree
2ELSultainen
1dlFleischbouillon
1/2dlWeisswein
1/2TLCayennepfeffer
3/4TLSalz
120gBergkäse, grob gerieben

1. Teig: Mehl und alle Zutaten bis und mit Hefe in einer Schüssel mischen. Öl und Wasser beigeben, mischen, zu einem weichen, geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur etwa eine Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen.

2. Füllung: Öl in beschichteter Bratpfanne erhitzen. Fleisch portionenweise je etwa zwei Minuten anbraten, herausnehmen. Wenig Öl in dieselbe Pfanne geben, Champignons und Peperoni beigeben, etwa drei Minuten anbraten. Zwiebel und Knoblauch kurz mitbraten. Fleisch wieder beigeben, Tomatenpüree und Sultaninen daruntermischen. Bouillon und Wein dazugiessen, etwa zwei Minuten weiterköcheln, würzen. Füllung abkühlen lassen.

3. Formen: Teig in 8 Portionen teilen, auf wenig Mehl rund auswallen (Durchmesser ca. 18 cm). Teigränder mit wenig Wasser bestreichen. Käse und Fleischfüllung auf die Mitte der Teilrondellen verteilen.Vorderen und hinteren Teigrand über der Füllung gut aneinanderdrücken. Den Verschluss wellenartig formen, Fleischtaschen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit wenig Mehl bestäuben.

4. Backen: Etwa 20 Minuten in der Mitte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens backen.

Vor- und Zubereitung etwa 60 Minuten, Aufgehen lassen etwa 60 Minuten, Backen ca. 20 Minuten

(Rezept aus Coopzeitung)

So habe ich gekocht
Standardmässig koche ich mit Urdinkelmehl. Das habe ich also auch bei diesem Rezept so gemacht. Die Sultaninen hatte ich wohl beim letzten Russenzopf aufgebraucht (und vergessen neue zu kaufen). Auf der Suche nach den getrockneten Trauben habe ich allerdings getrocknete Cranberries gefunden und kurzerhand diese genommen. Weisswein war leider auch keiner da, also verfeinerte ich mit Rosé. Und Cayennepfeffer sollte ich endlich auch mal kaufen...

Das meinen Mann und Kind
Wieder erwarten war der Mann ganz begeistert (meistens mag er Champignons nicht besonders). Er meinte sogar, dass dieses Rezept mit der Saucisson und der Spinatlasagne zu seinen Top Drei gehört. Die Tochter hat hauptsächlich das Fleisch rausgepickt (ob das aber daran lag, dass sie schon den ganzen Morgen Brot gegessen hatte, kann ich nicht beurteilen).

Mein Fazit
Hat geschmeckt und ist ein praktischer Fast-Food (also beim Essen, nicht bei der Zubereitung!). Die Teigstücke werde ich das nächste Mal nicht mehr so gross auswallen, ich hatte viel zu viel Teig, den ich dann in den Rand wursteln musste. Und sowieso – "Teig über der Füllung aneinanderdrücken ... wellenartig formen" – das hat meine Geduld massiv überstiegen; ich habe einfach die gefüllten Kreise zusammengefaltet und dort den Teig mit Wasser zusammengeklebt. Das geht schneller und schmeckt genau so gut ;)

Freitag, 6. Juni 2014

Mein Mai 2014


Gesehen
Das Spycherfäscht.
Viele Flugis (und dazu Crêpes gegessen ;)).

Gemacht
Liebe Leute zum Nachtessen eingeladen, die ein wunderbares Znacht mitgebracht haben :)
Zum ersten Mal einen fixen Termin im Kalender, um die jeweils kommende Woche zu planen.
Das erste Mal bei LeShop bestellt.
Auf den (die??) Rigi gefahren und wieder heruntergelaufen.
Ganz wenig geschlafen und drum vergessen, was ich hier noch alles schreiben wollte.

Gehört
The Sounds of Hollywood mit dem Prague Philharmonic Orchestra.

Montag, 2. Juni 2014

Montagsrezept 29: Lauchspaghetti mit verlorenen Eiern


Das Rezept für 4 Personen
350gVollkornspaghetti
3ELOlivenöl
1
Lauch (ca. 300 g) in feinen Streifen


einige Safranfäden
1dltrockener weisser Vermouth (z. B. Noilly Prat)
1/4TLSalz


wenig Pfeffer
1 1/2LWasser
1dlWeissweinssig


Salz und Pfeffer nach Bedarf

1. Spaghetti im Salzwasser knapp al dente kochen, abtropfen.

2. Öl in derselben Pfanne warm werden lassen. Lauch und Safran etwa 5 Minuten andämpfen, Vermouth dazu giessen, ca. 5 Minuten köcheln, würzen. Spaghetti beigeben, nur noch heiss werden lassen.

3. Verlorene Eier: Wasser und Essig in einer Pfanne aufkochen, Hitze reduzieren. Eier einzeln in eine Tasse aufschlagen und sorgfältig ins leicht siedende Wasser gleiten lassen. Eier etwa 4 Minuten unter dem Siedepunkt ziehen lassen, mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen, auf den Spaghetti anrichten, würzen.

Vor- und Zubereitung etwa 30 Minuten

(Rezept aus Betty Bossi – Lustvoll Vegetarisch)

So habe ich gekocht
Wie's im Rezept steht, allerdings musste als Wermuth unser Martini herhalten. Und statt Vollkornspaghetti habe ich ganz normale genommen.

Das meinen Mann und Kind
Dem Mann hatte es etwas zu viel Lauch drin, die Kleine mochte es.

Mein Fazit
Mich hat das Rezept nicht überzeugt. Die "Sosse" war ölig und süss (vom Martini halt), vom Safran hat man nicht besonders viel geschmeckt und der Lauch war halt Lauch... Die pochierten Eier waren aber cool und ich bin ein bisschen Stolz auf mich, dass es grad beim ersten Mal geklappt hat (ich habe bislang immer nur gehört, wie schwierig die zu machen seien).

Mein Mai 2021

Gesehen Die neue Lewa-Savanne im Zoo Zürich. Wie Elmer Citro hergestellt wird. Das Kloster von Einsiedeln .  Gelernt Wenn man einen Camper...