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Montag, 7. März 2016

Montagsmenü 110: Älpler-Hörnli mit Birnenhälften


 Das Rezept für 4 Personen

4
Birnen, z. B. Williams
1ELRohrzucker
2dlBirnennektar
1Bd.glattblättrige Petersilie
1
grosse rote Zwiebel


Salz
350gUrdinkel-Hörnli
1,5dlHalbrahm
80gKäse, z. B. Bündner Bergkäse


Pfeffer

1.Birnen waschen und längs halbieren. Mit einem Teelöffel Kerngehäuse ausstechen. Zucker in eine Bratpfanne streuen. Birnenhälften mit der Schnittfläche nach unten auf den Zucker legen. Pfanne erhitzen, bis der Zucker leicht braun wird. Vorsichtig Birnennektar dazugiessen und köcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Birnen beiseitestellen.

2. Petersilie waschen und hacken. Zwiebel schälen und hacken. Zwiebel ohne Öl in eier beschichteten Pfanne etwa 5 Minuten braten, bis sie schön braun ist.

3. Wasser zugedeckt aufkochen und salzen. Hörnli dazugeben und etwa 4 Minuten bissfest kochen (al dente). Hörnli vorsichtig abgiessen und abtropfen lassen. Hörnli, Halbrahm und Petersilie mischen. Käse an der Röstiraffel dazureiben. Alles zusammen erhitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Älpler-Hörnli mit Zwiebel bestreuen und mit Birnen servieren.


(Rezept aus Green Gourmet Family)


So habe ich gekocht
Für mich gehören bei diesen Älpermenüs Kartoffeln einfach zwingend dazu, deshalb habe ich noch 300 g festkochende Kartoffeln in kleine Würfeli geschnitten und diese zusammen mit den Hörnli gekocht. Die Petersilie habe ich grad von vornherein weggelassen (mag bei uns niemand) und beim  Käse habe ich grosszügig noch eine Weile weitergeraffelt ;)

Das meinen Mann und Kinder
Das war wieder mal ein Volltreffer! Ist bei allen sehr gut angekommen und kommt jetzt regelmässig auf den Menüzettel.

Mein Fazit
Lecker, lecker. Zum Glück waren wir mal wieder im Schnee, so dass ich auf die Idee gekommen bin, endlich mal selber Älperteigis zu kochen. Die Birnen haben allerdings ihre Zeit gebraucht, während die gekocht haben, habe ich den ganzen Rest erledigt.

Montag, 29. Februar 2016

Montagsmenü 108: Erdnuss-Suppe

 
Das Rezept für 4 Personen

1ELErdnussöl
2
Bundzwiebeln mit dem Grün, in feinen Ringen, wenig Grün beiseitegestellt
1
kleiner roter Chili, fein gehackt
120ggesalzene, geröstete Erdnüsse, im Cutter gemahlen
4dlGemüsebouillon
1 1/2dlVollrahm
3ELtrockener weisser Vermouth

1. Erdnüsse im Cutter mahlen. Bundzwiebeln in feine Ringe schneiden, wenig grün beiseitestellen. Chili fein hacken.

2. Öl warm werden lassen, Zwiebeln und Chili kurz andämpfen. Erdnüsse beigeben, unter Rühren kurz mitdämpfen.

3. Restliche Zutaten dazugiessen, etwa 5 Minuten köcheln. Mit beiseitegestelltem Zwiebelgrün garnieren.

(Rezept aus der Coopzeitung)


So habe ich gekocht
Weil ich noch einen ganzen Sack Nüsse von der Weihnacht habe, habe ich die Nüssli selber geschält und sie dann ungeröstet und ungesalzen verwendet. Einen Cutter habe ich nicht, deshalb musste mien Stabmixer dran glauben. Das hat erstaunlich gut funktioniert, der Mixer hat sogar grad frische Erdnussbutter daraus gemacht. Den Chili habe ich mit etwas Sambal Olek ersetzt und den Wermuth (wegen der Kinderlein) weggelassen.

Das meinen Mann und Kinder
Alle drei waren sehr begeistert. Der kleine Tieger hat nach zwei Bissen den Löffel hingelegt und die Suppe getrunken :D (was die grosse Schwester natürlich unverzüglich nachmachen musste). Auch dem Mann hat es sehr geschmeckt.

Mein Fazit
Die Suppe ist wirklich lecker (frische Erdnussbutter mache ich aber auch mal ;)). Sie ist jedoch relativ mastig und drum als Hauptmahlzeit nur bedingt geeignet (weil man schnell voll ist, aber nicht wirklich das Gefühl hat, etwas gegessen zu haben). Als Vorspeise aber perfekt.

Montag, 22. Februar 2016

Montagsmenü 107: Nudelnest mit Wirz und Ei


Das Rezept für 4 Personen

300gWirz
200gNudeln
1ELRapsöl
4
frische Eier


wenig Salz


wenig Pfeffer

1. Wirz in schmale Streifen schneiden. Nudeln im siedenden Salzwasser al dente kochen. Etwa 3 Minuten vor Ende der Kochzeit den Wirz beigeben. Beides abtropfen, etwas abkühlen.

2. Öl in einer Bratpfanne heiss werden lassen. Nudeln mithilfe einer Spaghettizange zu vier Nestchen formen. Nestchen bei mittlerer Hitze anbraten.

3. Je ein Ei hineingiessen, zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten fertig braten, würzen, sofort servieren.

(Rezept aus der Coopzeitung)


So habe ich gekocht
Ich hatte bedenken, ob die Nudeln reichen würden und habe deshalb grad das ganze Pack (300 g) gekocht. Ausserdem hatte ich wirklich versucht, ein Nestchen zu machen, aber bald aufgegeben und einfach einen Haufen mit Nudeln und Wirz gemacht. Hat geklappt, ich konnte aber wegen der grossen Menge nur jeweils 2 "Nestchen" gleichzeitig braten.

Das meinen Mann und Kinder
Dem Mann habe ich extra ein Nestchen mit wenig Wirz gemacht; das hat mich gerettet ;) Er fand es super, und will es wieder mal essen :) Die Kinder haben auch zugelangt.

Mein Fazit
Relativ rasch gemacht, geht sicher auch mit Restennudeln oder mit anderem Gemüse. Wird wieder mal gekocht :)

Montag, 15. Februar 2016

Montagsmenü 106: Lauch-Quinoa-Suppe


 Das Rezept für 4 Personen

1/2
Stange Lauch
1
kleine Pastinake
2ELneutrales Pflanzenöl
2
mehligkochende Kartoffeln
1lGemüsebouillon


Salz, Pfeffer aus der Mühle
50gweisser Quinoa
2dlSoja-Mandelmilch

1. Den Lauch waschen, putzen und in feine Scheiben schneiden. Die Pastinake schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und in 1,5 cm grosse Würfel schneiden.

2. Das Öl in einer grossen Bratpfanne erhitzen und Lauch und Pastinake darin 5 Minuten andünsten. Bouillon, Kartoffelwürfel, Salz und Pfeffer dazugeben und alles etwa 20 Minuten leicht kochen lassen, bis das Gemüse weich ist. Die Suppe mit einem Stabmixer pürieren.

3. Quinoa beigeben und weich kochen, bis von den Quinoakörnchen nur noch ein kleiner weisser Punkt sichtbar ist. Den Soja-Mandeldrink zugeben und erwärmen. Die Suppe nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

(Rezept aus dem Magazin "Oliv")


So habe ich gekocht
Ich habe gerade den ganzen Lauch reingetan (weil ich fand, dass die Suppe sonst ihren Namen nicht verdient ;)). Und statt Soja-Mandelmilch habe ich einfach normale Milch genommen.

Das meinen Mann und Kinder
Ihnen hat's geschmeckt, wohl auch, weil die Pastinake nicht rauszuschmecken war ;)

Mein Fazit
Leckerer Znacht für einen kalten, grauen Wintertag.

Montag, 8. Februar 2016

Montagsmenü 105: Tofu en Papillote


 Das Rezept für 4 Personen

100gchinesische Nüdeli
1
Limette, nur Saft
1 1/2ELRohzucker
1
Knoblauchzehe, gepresst
4ELmilde Sojasauce
3TLThailand-7-Spice
3cmIngwer, fein gerieben
400ggeräucherter Tofu, in ca. 2 cm grossen Stücken
1ELErdnussöl
2
Bundzwiebeln, in Ringen
200gRüebli, in Stängeli
200gMini-Kefen, in Streifen
4
Backpapiere
4
Stück Küchenschnur

1. Nudeln im Salzwasser knapp weich köcheln, abtropfen, kalt abspülen, beiseitestellen. Limettensaft und alle Zutaten bis und mit Ingwer gut verrüheren. Tofu beigeben, mischen, zugedeckt etwa 30 Minuten marinieren. Tofu aus der Marinade nehmen, restliche Marinade beiseitestellen.

2. Öl in einer weiten Bratpfanne erhitzen. Zwiebeln, Rüebli und Kefen etwa 3 Minuten rührbraten, herausnehmen. Wenig Öl beigeben. Tofu etwa 5 Minuten braten, Gemüse, Teigwaren und beiseitegestellte Marinade beigeben, sorgfältig mischen.

3. Ein Backpapier in einen Suppenteller drücken. 1/4 der Tofu-Gemüsemischung hineingeben. Backpapier zu einem Päckli formen, mit Küchenschnur zubiden. Vorgang wiederholen.

4. Etwa 20 MInuten in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens backen. Herausnehmen, Päckli öffnen, mit Koriander bestreuen und mit Limettensaft beträufeln.
 
(Rezept aus der Coopzeitung)


So habe ich gekocht
Den Tofu habe ich deutlich länger in der Marinade gelassen, ich glaube das hat ihm gut getan. Da ich praktisch nie im Coop einkaufe, bin ich auch nicht dazu gekommen, Thailand 7-Spice zu kaufen, ich habe stattdessen etwas Epice créole genommen ;) Weil ich Angst hatte, dass es nicht genug wird, habe ich mehr als die doppelte Menge Nudeln genommen. Die Päckli wurden entsprechend gross, dafür alle satt :)

Das meinen Mann und Kinder
Neben der hübschen Anrichteform hat ihnen das Gericht geschmeckt. Ich darf's wieder mal kochen :)

Mein Fazit
Sehr lecker, lässt sich bestimmt auch gut mit anderem Gemüse oder auch mit Pouletgeschnetzeltem machen.

Montag, 1. Februar 2016

Montagsmenü 104: Spinatwähe mit Geiss-Chäsli


 Das Rezept für 4 Personen

500gSpinat, tropfnass


wenig Butter
1
kleine Zwiebel, fein gehackt
1/4TLSalz, wenig Pfeffer
1
ausgewallter Kuchenteig (ca. 32 cm Durchmesser)
2
Rollen Ziegenkäse (ca. 300 g) in ca. 8 mm dicken Scheiben
2
Eier
2dlHalbrahm


wenig Muskat
1/4TLSalz, wenig Pfeffer
1ELflüssiger Honig
1/2ELRosmarin, fein geschnitten


wenig Pfeffer

1. Spinat in eine grosse Pfanne geben, zugedeckt bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen, abtropfen. Buter in derselben Pfanne erwärmen, Zwiebel andämpfen. Pfanne von der Platte nehmen, Spinat daruntermischen, würzen.

2. Kuchenteig in das vorbereitete Blech legen. Die Hälfte der Käsescheiben darauflegen. Spinat darauf verteilen. Eier und Rahm gut verrühren, würzen, darübergiessen.

3. Etwa 30 Minuten in der unteren Hälfte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens backen. Herausnehmen, restliche Käsescheiben darauflegen. Mit Honig beträufeln, mti Rosmarin bestreuen. Etwa 20 Minuten fertig backen.


(Rezept aus der Coopzeitung)



So habe ich gekocht
Ich habe mich ganz genau ans Rezept gehalten, mein Kuchenteig war aus Dinkelmehl.

Das meinen Mann und Kinder
Beim Kochen haben die Kinder den Geissenkäse probiert und fanden ihn lecker. Die ganze Kombination hat ihnen aber nicht wirklich geschmeckt. Auch der Mann war nicht begeistert.

Mein Fazit
Mir ging's gleich: Der durchdringende Geschmack des Spinats war einfach zu penetrant. Ich denke, wenn man ein Spinatliebhaber ist, mag man das Gericht. Kalt gegessen ist der Spinatgeschmack nicht mehr so aufdringlich – bei uns kommt die Wähe aber trotzdem nicht mehr auf den Tisch.

Montag, 25. Januar 2016

Montagsmenü 103: Indischer LInsenreis


Das Rezept für 4 Personen

1cmIngwer
1
Chilischote
1
Zwiebel
2
Knoblauchzehen
2ELRapsöl
150gbraune Linsen
1/2TLgemahlener Kardamom
2TLKurkuma
7dlGemüsebouillon
200gParfümreis


Salz
1/2Bd. Koriander

1.  Ingwer fein reiben. Chili halbieren, entkernen und fein schneiden. Zwiebel und Knoblauch hacken. Alles im Öl andünsten. Linsen und Gewürze beigeben und bei kleiner Hitze mitdünsten, bis es duftet. Mit Bouillon ablöschen. 10 Minuten köcheln lassen.

2. Reis beigeben und salzen. Bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen. Nach Bedarf Wasser nachgiessen. Korianderblätten abzupfen und unter den Linsenreis mischen. Mit Joghurt nature oder Sauer-Halbrahm servieren.



(Rezept aus Green Gourmet – Das nachhaltige Kochbuch der Migros)  


So habe ich gekocht
Da ich immer noch keinen gemahlenen Kardamom im Laden gefunden habe, musste ich darauf verzichten. Von der Chilischote habe ich nur wenig reingeschnitten (obwohl die mit "medium" bezeichnet war, war der Probierbiss kräftig scharf). Auf den Koriander habe ich natürlich gerne freiwillig verzichtet ;) Und weil der Mann gar kein Freund von Parfümreis ist, habe ich normalen Reis genommen.

Das meinen Mann und Kinder
"Kannst du wieder mal kochen", beurteilte der Mann. Nicht aber ohne anzufügen: "Kannst das nächste Mal auch etwas Hackfleisch dazu tun." :D Mal schauen ;) Den Kindern hat's geschmeckt.

Mein Fazit
Einfach und lecker. Der Sauerrahm war super, der stellt sicher, dass das Gericht nicht trocken ist. Das Möchtegern-Naan ist übrigens der Rest von unserem wöchentlichen Crêpes-Festival.

Montag, 18. Januar 2016

Montagsmenü 102: Blitz-Polenta mit Wirz und Gorgonzola


Das Rezept für 4 Personen

8dlBouillon
4dlMilchdrink
250gfeiner Maisgriess (2-Minuten-Polenta)
200gGorgonzola


Salz, Pfeffer
300gWirz
1
Zwiebel
2ELOlivenöl

1. Bouillon mit der Milch aufkochen. Maisgriess unter Rühren einrieseln lassen. Unter ständigem Rühren etwa 4 Minuten köcheln lassen. Pfanne vom Herd ziehen.

2. Gorgonzola in Stücke schneiden. Die Hälfte uner die Polenta mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt etwa 5 Minuten quellen lassen.

3. Wirz und Zwiebel in Streifen schneiden. Zwiebel im Öl dünsten. Wirzstreifen beigeben. Kurz braten, sodass sie noch knackig sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Polenta und dem restlichen Gorgonzola servieren.


(Rezept aus dem Migros-Magazin)


So habe ich gekocht
Irgendwie hatte ich nicht so Lust auf halbgekochten Wirz, so dass ich das Gemüse länger gekocht habe. Leider wurde es dann auch ziemlich plampig.

Das meinen Mann und Kinder
Wirz und Gorgonzola war leider zu viel für meinen Mann. Die Kinder haben's zwar gegessen, waren aber auch nicht mehr als so begeistert.

Mein Fazit
Ich gebe es zu – was mich vor allem motiviert hat, das Rezept zu kochen war der grosse Aufdruck "Aufwand 15 Minuten". Das hat tatsächlich gestummen, allerdings war das Essen dann nichts besonderes. Kommt nicht in mein persönliches Kochbuch, das kann ich mir im Notfall auch selber ausdenken ;)

Montag, 11. Januar 2016

Montagsmenü 101: Spaghetti mit Zitrone und Pistazien


Das Rezept für 4 Personen

50ggeschälte Pistazien
1Bd. glattblättrige Petersilie
2
Bio-Zitronen
50gButter
500gSpaghettini


Fleur de Sel und schwarzer Pfeffer

1. Pistazienkerne grob hacken. Petersilie waschen, trocken schütteln und mit dem Wiegemesser oder der Küchenschere klein schneiden.

2. Die Zitronenschalen mit einer Raffel in einen kleinen Kochtopf reiben, Zitronen auspressen. Zitronensaft und -schale im Topf zum Kochen bringen. Rund 2 Minuten köcheln lassen, Butter in Stücke geschnitten beigeben und schmelzen lassen.

3. Die Spaghettini gemäss Angaben auf der Verpackung im kochenden Salzwasser al dente garen. Abgiessen und in den Kochtopf zurückgeben. Den Zitronensaft unter die Spaghettini mischen.

4. Zitronenspaghettini auf vier Teller verteilen, Pistazien und Petersilie über die Portionen streuen. Mit Fleur de Sel und einigen Umdrehungen schwarzem Pfeffer abschmecken.

(Rezept aus dem Magazin "Stil" der NZZ am Sonntag)


So habe ich gekocht
Die Petersilie habe ich wie üblich weggelassen und ich habe Vollkorn-Spaghettini genommen (das waren die einzigen, die ich auf die Schnelle im Laden gefunden habe).

Das meinen Mann und Kinder
Dem Mann war's zu zitronig, den Kindern hat's auch nicht wirklich gepasst. Ob das jetzt an den Vollkornteigwaren oder an der Sauce lag, kann ich leider nicht sagen.

Mein Fazit
Ich war hin und weg. Der Hammer! Das nächste Mal koche ich das, wenn niemand zu Hause ist und verputze die ganze Portion selbst :D

Montag, 4. Januar 2016

Montagsmenü 100: Himbeer-Cheescake im Glas


 Das Rezept für 4 Personen, für 4 Konfitürengläser à ca. 3 dl
200gFrischkäse nature
500gMagerquark
200gZucker
30gVanillecremepulver zum Kochen
2
Eier
100gtiefgekühlte Himbeeren
100gHafercookies

1. Backofen auf 150° C vorheizen. Frischkäse, Quark, die Hälfte des Zuckers, Cremepulver und Eier zu einer glatten Masse rühren. Masse in Konfigläser verteilen und in der Ofenmitte etwa 40 Minuten backen.

2. Himbeeren mit restlichem Zucker 10 Minuten kochen. Cheesecake und Himbeeren auskühlen lassen. Hafercookies grob zerbröseln. Mit Himbeerkompott auf die Cheesecakes verteilen.

Zubereitung etwa 20 Minuten + etwa 40 Minuten backen.

(Rezept aus Ostermagazin der Migros)


So habe ich gekocht
Da es für mich fast nie genug Himbeeren haben kann, habe ich doppelt so viele Himbeeren genommen, dafür nur die Hälfte des Zuckers. Sonst brav nach Rezept.

Das meinen Mann und Kind
Die haben es gemocht, allerdings war es sehr reichhaltig, weniger hätte ihnen gereicht.

Das meinen die Gäste
Lecker, aber zu viel.

Mein Fazit
Ja, es war zu viel und die Himbeeren waren meiner Meinung nach auch zu süss, noch weniger Zucker wäre besser gewesen. Ausserdem glaube ich, dass es dem Cheesecake gut getan hätte, wenn er etwas weniger lange im Ofen gewesen wäre.

(Zum Jubliäum darf es auch mal kein Menü sein ;))

Montag, 28. Dezember 2015

Montagsmenü 99: Geschmortes Pilzgericht


Das Rezept für 4 Personen

2ELTomatenpüree
3ELWeisswein
je 250gweisse und braune Champignons, je nach Grösse in Vierteln oder Sechsteln
1
Bio-Zitrone, abgeriebene Schale und 1 EL Saft
1/2
Zwiebel, in Schnitzchen
1
Tomate, halbiert, in Scheiben
1
gelbe Peperoni, in Streifen
2ELOlivenöl
4
Zweiglein Thymian
1TLKräutersalz
wenig
Pfeffer

1. Tomatenpüree und Wein in einer ofenfesten Form von ca. 2,5 Litern Inhalt gut verrühren. Champignons und alle Zutaten bis und mit Pfeffer beigeben, mischen. Die Form mit Alufolie verschliessen.

2. Etwa eine Stunde in der unteren Hälfte des auf 150 Grad vorgeheizten Ofens schmoren. Herausnehmen, mischen, Thymian entfernen.


(Rezept aus der Coopzeitung)


So habe ich gekocht
Brav nach Rezept – was sich als Fehler rausgestellt hat. Wie will man 5 Esslöffel von irgendwas in einer grossen Form effizient mischen? Also unbedingt Tomatenpüree und Weisswein in einem kleinen Schälchen mischen und dann in die Form geben. Ich habe für meine ofenfeste Form einen Deckel, also habe ich den verwendet anstelle von Alufolie.

Das meinen Mann und Kinder
Dem Mann fehlte das Fleisch dazwischen, aber geschmeckt hat's allen.

Mein Fazit
Sehr lecker, schmeckt wie Kalbshaxen ohne Haxen :D
(Leider ist mein Foto irgendwo auf der Kamera verschwunden, drum hier das Bild aus der Coopzeitung.)

Montag, 21. Dezember 2015

Montagsmenü 98: Joghurt-Lauch-Muffins mit Dip


Das Rezept für 12 Stück

Für den Dip
75gHaselnüsse
250gUrdinkel-Mehl, classic
3TLBackpulver
1TLSalz, Pfeffer
175gLauch
1Bd.Schnittlauch
300gSoja-"Joghurt" nature
1,25dlRapsöl
1ELAgavendicksaft
150gSoja-"Joghurt" nature
140gKichererbsen aus der Dose
1/2TLZitronensaft
1/2TLPaprika

1. Haselnüsse grob hacken. In einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett leicht rösten. Auskühlen lassen. Nüsse mit Mehl, Backpulver, 1 Teelöffel Salz und Pfeffer in einer Schüssel mischen.

2. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Lauch und 3/4 des Schnittlauchs fein schneiden. Beides mit 300 g Soja-"Joghurt", Öl und Agavendicksaft mischen. Masse mit Mehlmischung vermischen. Muffinformen mit Papierförmchen auslegen. Teig auf die Förmchen verteilen. Muffins in der Ofenmitte etwa 35 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

3. Für den Dip 150 g Soja-"Joghurt" mit den abgetropften Kichererbsen pürieren. Zitronensaft daruntermischen. Mit Paprika, Salz und Pfeffer abschmecken. Restlichen Schnittlauch fein schneiden und darüberstreuen. Dip zu den Muffins servieren.

(Rezept aus dem Migros-Magazin)


So habe ich gekocht
Weil es schnell gehen musste, habe ich die Haselnüsse nicht angeröstet. Und weil ich grad kein Soja-"Joghurt" zu Hause hatte, habe ich normales Joghurt genommen. Schnittlauch gab's grad keinen in der Migros, ich hatte stattdessen Basilikum gekauft, aber leider vergessen, den auch dazuzugeben. Ich habe etwas kleinere Förmchen, so dass es 16 Muffins gab, entsprechend habe ich sie auch ein paar Minuten früher aus dem Ofen gezogen.

Das meinen Mann und Kinder
Es hat allen geschmeckt, versuchsweise habe ich die Muffins ein paar Tage später grad noch mit Spinat gemacht, was bei der zu verköstigenden Gruppe sehr gut angekommen ist.

Mein Fazit
Lecker und praktisch auch zum mitnehmen bzw. unterwegs essen.

Montag, 14. Dezember 2015

Montagsmenü 97: Kürbis aus dem Ofen


Das Rezept für 4 Personen

800gKürbis, gerüstet gewogen, z. B. Butternuss
4
Knoblauchzehen


Salz, Pfeffer
4ELOlivenöl
4ELflüssiger Honig
80ggemischte Nüsse, z. B. Hasel- und Baumnüsse
1/2Bd.glattblättrige Petersilie
200gBlauschimmelkäse, z. B. Gorgonzola piccante

1. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Kürbis in Schnitze à 2 cm Dicke schneiden. Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Kürbis auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. Mit Salz und Pfeffer rundum würzen.

2. Öl und Honig mischen. Kürbis und Knoblauch damit beträufeln. In der Ofenmitte etwa 25 Minuten backen. Nüsse nach 20 Minuten  der Garzeit zu den Kürbisschnitzen geben und fertig garen. Petersilienblätter hacken und darüberstreuen. Käse in Stücken draübergeben. Dazu passt Risotto.

(Rezept aus dem Migrosmagazin)

So habe ich gekocht
Weil die Kürbisschnitze so schnell gar waren, habe ich die Nüsse bereits nach 15 Minuten dazugegeben und das ganze nur 20 Minuten gebacken. Es hätte aber fast noch kürzer sein dürfen, weil die Kürbisschnitze teilweise bereits auseinandergefallen sind. Die Petersilie habe ich wie immer weggelassen ;)

Das meinen Mann und Kinder
Die Maus hatte gerade eine Phase, wo der Gorgonzola irgendwie nicht mehr so gut ist ("Mami das grüne kann man nicht essen"). Sonst hat's aber beiden geschmeckt. Der Mann hat sich etwas um den Gorgonzola herumgegessen und fand es deshalb sehr lecker.

Mein Fazit
Mir hat's sehr gut geschmeckt. Das nächste Mal werde ich aber Kürbis, Knoblauch, Gewürz, Öl und Honig in einer Schüssel mischen, das funktioniert bestimmt besser. Und wenn Gorgonzola-Hasser mitessen, einfach einen Teil der Kürbise nackt lassen ;)

Montag, 7. Dezember 2015

Montagsmenü 96: Zucchetti-Spaghetti mit Pilzen


 Das Rezept für 4 Personen

4
kleine Zucchetti
2ELButter


Salz, Pfeffer aus der Mühle
100gEierschwämme
2ELButter


Salz, Pfeffer
1/2Bd.Petersilie
1
frische, gehackte Küchenkräuter nach Belieben

1. Die Zucchetti waschen, trocknen und die Enden abschneiden. Mit dem Gemüsejulienne- oder Sparschäler in dünne Streifen schneiden, so dass "Spaghetti" oder "Tagliatelle" entstehen, beiseitestellen.

2. Die Eierschwämme mit einer Pilzbürste gründlich und sorgfältig säubern. Zwiebel klein hacken und mit Butter glasig andünsten. Pilze beifügen und einige Minuten andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie waschen, trocken schütteln, mit der Küchenschere klein schneiden und zu den Pilzen geben.

3. Die Zucchetti-Spaghetti mit Butter drei Minuten andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen. Zucchetti-Spaghetti auf die Teller verteilen, Pilze darüber geben. Nach Belieben mit frischen Küchenkräutern abschmecken.

(Rezept aus dem Magazin "Stil" der NZZ am Sonntag)

So habe ich gekocht
4 Zucchetti mit dem Sparschäler zu zerkleinern war mir zu mühsam, deshalb habe ich einfach eine grobe Raffel genommen und die Zucchettis längs darübergezogen. Hat wunderbar funktioniert. Weil ich befürchtete, dass die Spaghetti nach nur 3 Minuten dünsten nicht warm und auch mehr roh als etwas anderes wären, habe ich sie relativ lange in der Pfanne gelassen. Entsprechend habe ich leider auch den Punkt verpasst, wo sie al dente gewesen wären.

Das meinen Mann und Kinder
Der Mann mochte die pampigen Spaghetti nicht und von Pilzen ist er sowieso kein Fan. Aber auch die Kinder waren gar nicht begeistert, Papi hat dann für sich und die Kleinen Reste aus dem Kühlschrank gewärmt (richtige Spaghetti mit Tomatensauce).

Mein Fazit
Was für ein Reinfall! Ich war die Einzige, die das Gericht einigermassen mochte, aber auch mich hat es nicht wirklich vom Hocker gehauen. Werde ich wohl nicht mehr kochen.

Montag, 30. November 2015

Montagsmenü 95: Linsensuppe


Das Rezept für 4 Personen

500gRüebli
1
grosse Zwiebel
4cmfrischer Ingwer
3ELGhee (geklärte Butter) oder Pflanzenöl
1TLKurkuma, gemahlen
1/2TLZimt, gemahlen
1/2TLKreuzkümmel, gemahlen
200grote Linsen
7,5dlGemüsebouillon


Salz und Pfeffer zum Abschmecken


Einige Zweige glatte Petersilie
2ELCashewkerne

1. Die Rüebli waschen, schälen und in Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken, Ingwer schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Alles beiseitestellen.

2. Ghee oder Pflanzenöl im Kochtopf erhitzen, Kurkuma, Zimt und Kreuzkümmel beifügen und unter Rühren kurz dünsten. Rüeblistücke, Zwiebel, Ingwer und Linsen dazugeben und einige Minuten anbraten. Bouillon dazugiessen und rund 20 Minuten weichkochen. Mit dem Stabmixer pürieren. Falls die Suppe zu dickflüssig ist, mit Wasser oder Bouillon verdünnen.

3. Vor dem Servieren die Petersilie waschen, trocken schütteln, hacken. Cashewkerne grob hacken. Suppe auf Suppenteller oder -schüsseln verteilen, Petersilie und Cashewkerne über die Portionen streuen.

(Rezept aus dem Magazin "Stil" der NZZ am Sonntag)

So habe ich gekocht
Ghee hatte ich keine, deshalb habe ich Pflanzenöl genommen. Kurkuma und Kreuzkümmel waren in meiner Gewürzschublade leider auch nicht vorrätig, deshalb ist das weggefallen. Und die Peterli spare ich mir ja grundsätzlich ;)

Das meinen Mann und Kinder
Sowohl Mann wie auch Kinder waren begeistert. Es ist spannend zu sehen, wie gekonnt der Tiger schon seine Suppe löffelt und bei leerem Teller diesen sofort wieder zur Pfanne streckt und "Meee" ruft.

Mein Fazit
Von den Linsen hat man auf den ersten Biss nicht grad viel geschmeckt, aber die Suppe war sehr lecker und die Cashewkerne kamen auch sehr gut an.

Montag, 23. November 2015

Montagsmenü 94: Zwiebelwähe mit Marroni und Kräutern


Das Rezept für 4 Personen

200gtiefgekühlte geschälte Marroni, vor Gebrauch aufgetaut
2
rote Zwiebeln
2ELOlivenöl


Salz, Pfeffer
2
Eier
2dlHalbrahm
1Bd.gemischte Kräuter, z. B. Petersilie und Schnittlauch
1
achteckig ausgewallter Blätterteig à 270 g
4ELPaniermehl

1. Marroni in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln in Ringe schneiden. Öl in einer grossen Bratpfanne erhitzen. Marroni darin etwa 5 Minuten braten. Zwiebeln beigeben und kurz mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, abkühlen lassen.

2. Für den Guss Eier mit Rahm verquirlen. Kräuter fein hacken und beigeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Backofen auf 220 Grad vorheizen. Blätterteig samt Backpapier in das Blech legen. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Paniermehl darauf verteilen. Marroni-Zwiebel-Masse daraufgeben. Guss darübergiessen. Wähe in der unteren Ofenhälfte 20 bis 22 Minuten backen.

(Rezept aus der Coopzeitung)

So habe ich gekocht
Weil ich noch caramelisierte Marroni übrig hatte, habe ich statt der gefrorenen diese verwendet. Und das Paniermehl fand ich nicht so toll, deshalb habe ich es mit Leinsamen (die ja auch sehr viel Flüssigkeit saugen) ersetzt.

Das meinen Mann und Kinder
Die Kinder waren nicht so wirklich begeistert, obwohl die Marroni ja süss waren. Der Mann fand's auch nicht so wahnsinnig gut.

Mein Fazit
Ich war enttäuscht. Erstens war es sehr wenig Füllung (obwohl ich sogar 250 Gramm Marroni hatte) und zweitens war die Kombination etwas seltsam. Kann sein, dass es an den caramelisierten Marroni gelegen hat, aber das Mehlige vom Teig und von den Marroni haben sich meiner Meinung nach nicht wirklich vertragen. Und wenn es alle gemocht hätten, hätte diese Portion nirgends hingereicht.

Montag, 16. November 2015

Montagsmenü 93: Gefüllte Auberginen


 Das Rezept für 4 Personen

2
Auberginen


Olivenöl
1
Zwiebel
150grote Quinoa
4,5dlGemüsebouillon
30ggelbe Rosinen
50gCashewkerne
50gPinienkerne


Fleur de Sel und schwarzer Pfeffer aus der Mühle


einige Zweige frischer Koriander
4ELgriechischer Joghurt

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Auberginen waschen, trocknen und längs halbieren. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und grosszügig mit Olivenöl begiessen. Im vorgeheizten Ofen 40 Minuten garen. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

2. Während die Auberginen im Ofen garen, die Zwiebel hacken und mit wenig Öl in einem Kochtopf glasieren. Quinoa beifügen und kurz unter Rühren mitdünsten. Die Bouillon dazugeben und gemäss Angaben auf der Packung weichkochen (etwa 20 Minuten). Nach der Hälfte der Garzeit die Rosinen dazugeben. Wenn die Quinoa fertig ist, vom Herd nehmen.

3. Cashewkerne grob hacken und mit den Pinienkernen in einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Stufe einige Minuten anrösten, dann unter die Quinoa mischen. Mit Fleur de Sel und Pfeffer abschmecken.

4. Das Fleisch der Auberginen mit einem spitzen Messer dem Rand entlang lösen und mit einem Löffel herauskratzen, mit dem Pürierstab pürieren. Püree unter die Quinoa mischen. Die Auberginen mit der Masse füllen und vor dem Servieren einige Minuten unter dem Grill im Ofen erwärmen.

5. Aus dem Ofen nehmen, je einen Esslöffel griechischen Joghurt auf die Auberginen verteilen und mit dem klein gezupften Koriander bestreuen.

(Rezept aus dem Magazin "Stil" der NZZ am Sonntag)


So habe ich gekocht
Den Koriander habe ich weggelassen (und mit Basilikum ersetzt), den griechischen Joghurt mit normalem ersetzt, hat wunderbar funktioniert.

Das meinen Mann und Kinder
Alle waren begeistert :)

Mein Fazit
Sehr lecker, auch wenn es optisch grad nicht so der Hammer ist (aber der Joghurt hilft definitiv ;)).

Montag, 9. November 2015

Montagsmenü 92: Kürbis-Gnocchi mit Pesto-Rahmsauce


Das Rezept für 4 Personen

300gKürbis (z. B. Butternut), in kleinen Stücken (ergibt ca. 200 g)
150gmehligkochende Kartoffeln, in kleinen Stücken
3/4TLSalz
1
frisches Eigelb
1/2TLSalz


wenig Muskat
260gWeissmehl
50gRucola, grob geschnitten
1Bd.glattblättrige Petersilie, grob geschnitten
25ggehackte Pistazien
1
Knoblauchzehe, gepresst
3ELgeriebener Parmesan
3ELOlivenöl
1/4TLSalz


wenig Pfeffer
2dlHalbrahm


wenig geriebener Parmesan


wenig Rucola

1. Gnocchi: Ein Dampfkörbchen in eine weite Pfanne stellen, Wasser bis knapp unter den Körbchenboden einfüllen, Kürbis und Kartoffeln beigeben, salzen, zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten weich garen. Gemüse gut abtropfen, pürieren. Eigelb beigeben, Masse würzen. Mehl nach und nach beigeben, bis ein weicher, gut knetbarer Teig entsteht.

2. Gnocchi-Masse auf wenig Mehl zu Rollen von etwa 1 cm Durchmesser formen, in etwa 1,5 cm lange Stücke schneiden. Diese mit dem Daumen über die Zinken einer Gabel rollen, sodass ein Rillenmuster entsteht. Gnocchi im siedenden Salzwasser portionenweise ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen, abtropfen, zugedeckt warm stellen.

3. Rucola-Pesto: Rucola und alle folgenden Zutaten bis und mit Olivenöl in einen Messbecher geben, pürieren, würzen. Rahm mit 1 Esslöffel Pesto heiss werden lassen. Gnocchi mit der Sauce mischen, anrichten, restliches Pesto darauf verteilen. Parmesan darüberstreuen, mit wenig Rucola garnieren.

(Rezept aus der Coopzeitung)

So habe ich gekocht
Ich habe grosszügig die Petersilie weggelassen, aber sonst habe ich mich ans Rezept gehalten. Irgendwie wurde der Teig bei mir viel zu flüssig, deshalb musste ich seeeehr viel Mehl dazugeben. (Entsprechend viel Teig gab es und ich dachte, ich werde nie mehr fertig mit dem rügele). Die Sauce war für meinen Geschmack etwas sehr dünn und nicht so hübsch anzusehen, deshalb habe ich den Rahm geschlagen und das Pesto damit vermischt, so dass es am Schluss einen Pestoschaum gab ;)

Das meinen Mann und Kinder
Der Mann mag zwar keine Gnocchi, stellte aber fest, dass sie bestimmt ganz lecker sind, wenn man sie denn mag. Maus und Tiger konnten gar nicht genug davon bekommen (und da war ich froh, dass ich plötzlich so viel Teig hatte ;)).

Mein Fazit
Ich fand's super lecker und war vor allem stolz auf mich, auch mal selbst Gnocchi gemacht zu haben. Eine Riesenarbeit, aber mit der Zeit hat man das rügele raus, so dass es dann etwas zügiger vorwärts geht. Ich habe mir dann auch das Rollen machen und Stückchen schneiden geschenkt, sondern einfach einen kleinen Bollen vom Teig weggenommen und diesen auf der Gabel gerollt.

Montag, 2. November 2015

Montagsmenü 91: Auberginen-Rouladen mit Tilsiter


Das Rezept für 4 Personen

500 gAuberginen, längs in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten
1/2TLSalz


wenig Pfeffer
2ELÖl zum Braten
150gBratspeck, in Tranchen
200gTilsiter rot, grob gerieben
1
Knoblauchzehe, gepresst
2
Eier
3ELPetersilie, Majoran und Basilikum, fein geschnitten
1ELKetchup
1/4TLSalz


wenig Muskat und Pfeffer

1. Auberginenscheiben beidseitig würzen. Öl in einer beschichteten Bratpfanne erhitzen, Auberginen portionenweise beidseitig je etwa 2 Minuten anbraten, herausnehmen, auf einer Platte auslegen, etwas abkühlen. Jede Auberginenscheibe auf eine Specktranche legen.

2. Für die Füllung Käse mit Knoblauch, Eiern und Kräutern mischen, würzen. Je 1 EL Füllung auf die Auberginenscheiben verteilen. Scheiben samt Specktranche aufrollen, mit Zahnstochern fixieren und die Rollen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

3. Backen: etwa 20 Minuten in der Mitte des auf 180 Grad vorgeheitzen Ofens.

(Rezept aus dem Magazin "Käse" der Coopzeitung)


So habe ich gekocht
Bei den Kräutern war ich mit den Peterli etwas zurückhaltend, sonst habe ich mich an das Rezept gehalten.

Das meinen Mann und Kinder
Der Mann fand's superlecker, die Kinder mochten es auch.

Mein Fazit
Für mich gab's die Rollen ohne Speck (die waren deutlich schwieriger zu rollen als die mit Speck!). Da war der Geschmack dann etwas einseitig beziehungsweise der Käse so dominant, dass ich schnell genug davon hatte. Es ist also als Vegimenü machbar, aber als Fleischmenü schmeckt's bestimmt besser :)

Montag, 26. Oktober 2015

Montagsmenü 90: Knusperfladen


Das Rezept für 4 Personen

1
ausgewallter Pizzateig (ca. 25 x 38 cm)
125gMascarpone
2
Zwiebeln, fein gehobelt
1/4TLSalz, wenig Pfeffer
150gGorgonzola, in Stücken
20gRucola

1. Teig mit dem Papier in ein Blech legen. Mascarpone mit einem Löffelrücken auf dem Teig verteilen, Zwiebeln würzen, darauflegen. Gorgonzola darauf verteilen.

2. Etwa 20 Minuten in der untersten Rille des auf 240 Grad vorgeheizten Ofens backen.

3. Fladen herausnehmen und Rucola darauf verteilen.

(Rezept aus der Coopzeitung)

So habe ich gekocht
Nach Rezept, obwohl mich das Verteilen des Mascarpones sehr, sehr, seeeehr viel Geduld gekostet hat. Die Zwiebeln habe ich nicht vor dem darauflegen gewürzt, sondern sie einfach daraufgelegt und dann mit dem Gewürz einmal drüber.

Das meinen Mann und Kinder
Die mochten es alle. Sogar der Mann, der eigentlich keinen Gorgonzola mag. Und für seinen "normalen" Flammkuchen wollte er auch Rauke :)

Mein Fazit
Lecker, lecker. Mit dem Mascarpone wird es allerdings ziemlich mastig. Ich werde künftig bei meiner Crème fraîche bleiben für den Aufstrich. Ist aber eine gute Alternative zu meinem Standard-Vegi-Flammkuchen (Auberginenscheiben mit vieeeeel Knoblauch).

Mein Juli 2025

Gesehen Sonnenblumen soweit das Auge reicht. Mona Lisa (wieder-) Wie der Mann und der Hund Pariser Strassenschilder nachgestellt haben (wob...