Montag, 30. Juni 2014

Montagsmenü 33: Sommerwähe


Das Rezept für 4 Personen

300gZucchini
200gTilsiter
1
rote Zwiebel
100gschwarze Oliven
1ELMajoranblättchen
3/4TLSalz


wenig Pfeffer
1
Kuchenteig (ca. 32 cm Durchmesser)
200gCrème fraîche
6
Bell-Würstli (ca. 300 g)

1. Zucchini ca. 2 mm dick hobeln, Tilsiter in Würfel, Zwiebel in Streifen schneiden. Oliven entsteinen, alles mit dem Majoran mischen, würzen.

2. Teig entrollen, mit dem Backpapier auf ein Blech (ca. 30 cm Durchmesser) ziehen. Mit einer Gabel dicht einstechen, mit Crème fraîche bestreichen. Gemüse darauf verteilen.

3. Würstli auf dem Gemüse verteilen. Etwa 35 Minuten auf der untersten Rille des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens backen.

(Rezept aus Betty Bossi)

So habe ich gekocht
Schwarze Oliven sind bei Mann und Kind nicht beliebt (und nicht mal ich mag sie richtig, wenn sie gebacken sind), deshalb habe ich sie ersatzlos gestrichen. Meine Zwiebel war weiss, nicht rot. Und weil es im Crème-fraîche-Becher nur 180 g drin hatte, habe ich 20 g weniger genommen. Wienerli kommen hier auch nicht so gut an, also habe ich sie mit Schweinswürstchen ersetzt.

Das meinen Mann und Kind
Dem Mann hat's vorzüglich geschmeckt (mit viel Käse kriegt man ihn eigentlich immer rum ;)). Das Töchterchen hat sich hauptsächlich auf die Würstchen gestürzt.

Mein Fazit
180 g Crème fraîche sind mehr als genug, mir war das ganze fast zu käsig und mastig (bei den Resten, die wir "kalt" gegessen haben, ist das allerdings nicht mehr so aufgefallen). Die Würstchen haben eine harte Schale bekommen, ich weiss nicht, ob das daran liegt, dass es nicht Wienerli waren. Jedenfalls hätte es wohl geholfen, diese nach der halben Backzeit mal zu drehen. 

Montag, 23. Juni 2014

Montagsmenü 32: Auberginenpiccata


Das Rezept für 4 Personen

600gAuberginen
3ELMehl
2
Eier
1ELRahm
4ELgeriebener Sbrinz


wenig Salz, Pfeffer
2-3ELÖl

1. Auberginen waschen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf dem Siebeinsatz knapp weich dämpfen (ca. 3 - 5 Minuten).

2. Mehl in flachen Teller geben und die Auberginenscheiben darin wenden.

3. Eier im Suppenteller verklopfen, Rahm, Sbrinz und Gewürz beigeben und mischen. Auberginenscheiben darin wenden.

4. Öl erhitzen und die Auberginenscheiben darin auf mittlerer Stufe beidseitig goldbraun braten, Bratzeit 6 - 8 Minuten.

(Rezept aus TipTopf)

So habe ich gekocht
Nach dem Rezept, allerdings war kein Sbrinz im Kühlschrank, deshalb habe ich Greyerzer genommen.

Das meinen Mann und Kind
Der Mann mag keine Auberginen. Das Rezept fand er allerdings lecker (O-Ton: "Die Aubergine schmeckt man fast nicht. Hat's da wirklich Käse drin?") – Käse hatte es wie immer nicht genug für ihn ;) Die Maus hat auswärts gegessen, wird aber noch die Resten probieren können (ich werde ihre Meinung berichten).

Mein Fazit
Mir hat's geschmeckt. Ich denke, 2 EL Mehl hätten gereicht und wahrscheinlich wäre ich auch mit einem Ei durchgekommen (gibt's da einen Trick, dass die Panade richtig dick wird?).

Donnerstag, 19. Juni 2014

Woher kommen die besten Avocados?


In der Migros kann man neuerdings auswählen, aus welchem Land man seine Avocados kaufen will (an diesem Tag im Angebot: Peru, Chile und Spanien). Umweltbewusst wie ich bin, habe ich natürlich die aus Spanien genommen.

(Ja, die Fotos wurden am gleichen Tag in der gleichen Migros geschossen.)

Montag, 16. Juni 2014

Montagsmenü 31: Gemüsepizza


Das Rezept für 4 Personen

150gCherrytomaten
2
Mozzarella à 150 g
2
kleine grüne und gelbe Zucchetti
1ELOlivenöl


Salz, Pfeffer

Pizzateig
500ghelles Urdinkelmehl
2 1/4TLSalz, ca. 15 g
20gHefe
3dlWasser, handwarm
2ELOlivenöl


Mehl zum Auswallen

1. Für den Teig Mehl und Salz mischen. In die Mitte eine Mulde drücken. Hefe im Wasser auflösen. Mit dem Öl zum Mehl in die Mulde giessen. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Mit einem feuchten Tuch zudecken. Bei Zimmertemperatur etwa eine Stunde um das Doppelte aufgehen lassen.

2. Tomaten halbieren. Mozzarella an der Röstiraffel reiben. Zucchetti längs mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Mit dem Öl vermischen und leicht salzen.

3. Backofen auf 200° C vorheizen. Teig auf wenig Mehl etwa 5 cm dick auswallen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Gemüse und Mozzarella darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pizza in der Ofenmitte 25 - 30 Minuten backen.

Zubereitung etwa 30 Minuten, Aufgehen lassen etwa 60 Minuten, Backen 25 - 30 Minuten

(Rezept aus Green Gourmet – Das nachhaltige Kochbuch der Migros)

So habe ich gekocht
Genau nach Rezept. Das Mischen des Belags war aber etwas unpraktisch, das nächste Mal werde ich einfach alles auf dem Teig verteilen.

Das meinen Mann und Kind
Der Mann war erstaunlich begeistert und meinte, ich könne das wieder mal kochen (und er würde dann auch nicht Nein sagen zu etwas Schinken auf der Pizza ;)). Die Tochter ass abwechslungsweise mal den Belag und mal den Teig.

Mein Fazit
War gut, das nächste Mal werde ich wohl noch etwas anderes Gemüse (und vielleicht auch etwas Schinken) drauf packen :)



Montag, 9. Juni 2014

Montagsrezept 30: Hackfleischtaschen

 

Das Rezept für 8 Stück

Teig
350gHalbweissmehl
1TLSalz
1/2
Würfel Hefe (ca. 20 g), zerbröckelt
2ELOlivenöl
2 1/4dllauwarmes Wasser

Füllung
1ELErdnussöl
400gHackfleisch (Rind)
120gChampignons, in Scheibchen
1
kleine gelbe Peperoni (ca. 150 g), in Würfeli
1
Zwiebel, fein gehackt
2
Knoblauchzehen, gepresst
1/2ELTomatenpüree
2ELSultainen
1dlFleischbouillon
1/2dlWeisswein
1/2TLCayennepfeffer
3/4TLSalz
120gBergkäse, grob gerieben

1. Teig: Mehl und alle Zutaten bis und mit Hefe in einer Schüssel mischen. Öl und Wasser beigeben, mischen, zu einem weichen, geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur etwa eine Stunde aufs Doppelte aufgehen lassen.

2. Füllung: Öl in beschichteter Bratpfanne erhitzen. Fleisch portionenweise je etwa zwei Minuten anbraten, herausnehmen. Wenig Öl in dieselbe Pfanne geben, Champignons und Peperoni beigeben, etwa drei Minuten anbraten. Zwiebel und Knoblauch kurz mitbraten. Fleisch wieder beigeben, Tomatenpüree und Sultaninen daruntermischen. Bouillon und Wein dazugiessen, etwa zwei Minuten weiterköcheln, würzen. Füllung abkühlen lassen.

3. Formen: Teig in 8 Portionen teilen, auf wenig Mehl rund auswallen (Durchmesser ca. 18 cm). Teigränder mit wenig Wasser bestreichen. Käse und Fleischfüllung auf die Mitte der Teilrondellen verteilen.Vorderen und hinteren Teigrand über der Füllung gut aneinanderdrücken. Den Verschluss wellenartig formen, Fleischtaschen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit wenig Mehl bestäuben.

4. Backen: Etwa 20 Minuten in der Mitte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens backen.

Vor- und Zubereitung etwa 60 Minuten, Aufgehen lassen etwa 60 Minuten, Backen ca. 20 Minuten

(Rezept aus Coopzeitung)

So habe ich gekocht
Standardmässig koche ich mit Urdinkelmehl. Das habe ich also auch bei diesem Rezept so gemacht. Die Sultaninen hatte ich wohl beim letzten Russenzopf aufgebraucht (und vergessen neue zu kaufen). Auf der Suche nach den getrockneten Trauben habe ich allerdings getrocknete Cranberries gefunden und kurzerhand diese genommen. Weisswein war leider auch keiner da, also verfeinerte ich mit Rosé. Und Cayennepfeffer sollte ich endlich auch mal kaufen...

Das meinen Mann und Kind
Wieder erwarten war der Mann ganz begeistert (meistens mag er Champignons nicht besonders). Er meinte sogar, dass dieses Rezept mit der Saucisson und der Spinatlasagne zu seinen Top Drei gehört. Die Tochter hat hauptsächlich das Fleisch rausgepickt (ob das aber daran lag, dass sie schon den ganzen Morgen Brot gegessen hatte, kann ich nicht beurteilen).

Mein Fazit
Hat geschmeckt und ist ein praktischer Fast-Food (also beim Essen, nicht bei der Zubereitung!). Die Teigstücke werde ich das nächste Mal nicht mehr so gross auswallen, ich hatte viel zu viel Teig, den ich dann in den Rand wursteln musste. Und sowieso – "Teig über der Füllung aneinanderdrücken ... wellenartig formen" – das hat meine Geduld massiv überstiegen; ich habe einfach die gefüllten Kreise zusammengefaltet und dort den Teig mit Wasser zusammengeklebt. Das geht schneller und schmeckt genau so gut ;)

Freitag, 6. Juni 2014

Mein Mai 2014


Gesehen
Das Spycherfäscht.
Viele Flugis (und dazu Crêpes gegessen ;)).

Gemacht
Liebe Leute zum Nachtessen eingeladen, die ein wunderbares Znacht mitgebracht haben :)
Zum ersten Mal einen fixen Termin im Kalender, um die jeweils kommende Woche zu planen.
Das erste Mal bei LeShop bestellt.
Auf den (die??) Rigi gefahren und wieder heruntergelaufen.
Ganz wenig geschlafen und drum vergessen, was ich hier noch alles schreiben wollte.

Gehört
The Sounds of Hollywood mit dem Prague Philharmonic Orchestra.

Montag, 2. Juni 2014

Montagsrezept 29: Lauchspaghetti mit verlorenen Eiern


Das Rezept für 4 Personen
350gVollkornspaghetti
3ELOlivenöl
1
Lauch (ca. 300 g) in feinen Streifen


einige Safranfäden
1dltrockener weisser Vermouth (z. B. Noilly Prat)
1/4TLSalz


wenig Pfeffer
1 1/2LWasser
1dlWeissweinssig


Salz und Pfeffer nach Bedarf

1. Spaghetti im Salzwasser knapp al dente kochen, abtropfen.

2. Öl in derselben Pfanne warm werden lassen. Lauch und Safran etwa 5 Minuten andämpfen, Vermouth dazu giessen, ca. 5 Minuten köcheln, würzen. Spaghetti beigeben, nur noch heiss werden lassen.

3. Verlorene Eier: Wasser und Essig in einer Pfanne aufkochen, Hitze reduzieren. Eier einzeln in eine Tasse aufschlagen und sorgfältig ins leicht siedende Wasser gleiten lassen. Eier etwa 4 Minuten unter dem Siedepunkt ziehen lassen, mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen, auf den Spaghetti anrichten, würzen.

Vor- und Zubereitung etwa 30 Minuten

(Rezept aus Betty Bossi – Lustvoll Vegetarisch)

So habe ich gekocht
Wie's im Rezept steht, allerdings musste als Wermuth unser Martini herhalten. Und statt Vollkornspaghetti habe ich ganz normale genommen.

Das meinen Mann und Kind
Dem Mann hatte es etwas zu viel Lauch drin, die Kleine mochte es.

Mein Fazit
Mich hat das Rezept nicht überzeugt. Die "Sosse" war ölig und süss (vom Martini halt), vom Safran hat man nicht besonders viel geschmeckt und der Lauch war halt Lauch... Die pochierten Eier waren aber cool und ich bin ein bisschen Stolz auf mich, dass es grad beim ersten Mal geklappt hat (ich habe bislang immer nur gehört, wie schwierig die zu machen seien).

Mein Mai 2021

Gesehen Die neue Lewa-Savanne im Zoo Zürich. Wie Elmer Citro hergestellt wird. Das Kloster von Einsiedeln .  Gelernt Wenn man einen Camper...