Freitag, 19. August 2011

Eisberg in Sicht


Das ist ein Blick in unseren Kühlschrank. Das Eis fühlt sich da pudelwohl und kommt auch gerne zurück, wenn man es in langwieriger und kräfteraubender Handarbeit entfernt hat. Vielleicht waren unsere Bedenken bei der Wohnungsübernahme doch nicht so abwegig?

Damals hatten wir scheu gefragt, wie's denn mit dem Kühlschrank stehe: "Der Kühlschrank sieht nicht so aus, als ob er es noch lange machen würde und ist bestimmt auch nicht sehr umweltfreundlich - können Sie den vor dem Einzug ersetzen?" Die bestimmte Antwort der Verwaltung: "Nein, der ist tadellos. Wir ersetzen den erst, wenn er kaputt ist."

Jedenfalls sind uns mit dem aktuellen Eisvorkommnis doch etwas Bedenken bezüglich der Tadellosigkeit gekommen, so dass wir uns (mit Beweisfoto) nochmals bei der Verwaltung gemeldet haben. Ein paar Tage später hat uns dann ein Herr vom Kühlschrank-Service kontaktiert. Man wolle vorbei kommen, um den Kühlschrank zu flicken. Wir haben ihm dann gesagt, dass da wohl ein Ersatzgerät her müsse, aber er meinte die Verwaltung hätte ausdrücklich darauf bestanden, dass der Kühlschrank nicht ersetzt, sondern nur geflickt werden dürfe.

Soweit so gut, der Mann stand also vor dem Kühlschrank und dann ging alles ruckzuck. Tür auf - Tür zu - "alles klar". Auf einen erstaunten Blick dann die alles klärende Aussage: "Jahrgang 1982 - noch Fragen?"

Die Mobiliar Versicherung meint übrigens, dass die durchschnittliche Lebensdauer eines Kühlschranks zehn Jahre beträgt - das sind immerhin ganze 19 Jahre weniger als unser "Prachtstück" erlebt hat. Und den Gedanken an die Energieeffizienz wollen wir mal gaaanz schnell wieder verdrängen.

P.S. Unsere Kühlschrankbewohner dürften sich über die Neuanschaffung wohl auch freuen, wie Meltdown eindrücklich beweist :)

2 Kommentare:

Mein Januar 2024

Gesehen Wie's hinter den Kulissen des SRF zugeht und speziell im Studio von SRF3 . Gelernt Was eine Lemniskate ist (das Unendlichkeitsz...